Du startest in Lhasas verwinkelten Gassen, überquerst hohe Pässe zum Everest Base Camp und umrundest den heiligen Mount Kailash mit Pilgern und Yaks. Freu dich auf lange Fahrten durch wilde Täler, Nächte in Gästehäusern, ehrliches Essen (Yak-Buttertee gibt’s überall) und lokale Guides, die jede Geschichte hinter den Klostermauern kennen.
Ich hätte nie gedacht, dass die Luft in Lhasa so dünn sein würde, als würden meine Lungen eine ganz neue Sprache lernen. Die erste Nacht saß ich einfach nur auf meinem Hotelbett und starrte auf den Potala-Palast, der über dem Platz leuchtete – fast unwirklich. Am nächsten Morgen begrüßte uns unser tibetischer Guide Tenzin mit einem sanften Lächeln und einer Thermoskanne mit salzigem Buttertee (den ich probierte und ehrlich gesagt… immer noch nicht so ganz mag). Ein Spaziergang über die Barkhor-Straße war ein Wirbel aus drehenden Gebetsmühlen, Weihrauch, der in den klaren blauen Himmel stieg, und alten Frauen, die Mantras murmelnd um den Jokhang-Tempel gingen. Es fühlte sich an, als hätten alle ein geheimes Ziel. Ich verlor völlig das Zeitgefühl.
Als wir Lhasa Richtung Shigatse verließen, hörte ich endlich auf, ständig mein Handy nach Nachrichten von zu Hause zu checken. Die Fahrt über den Gampala-Pass war voller Serpentinen und überraschender Ausblicke – der Yamdrok-See schimmerte unten in einem fast unwirklichen Türkis vor den braunen Hügeln. An einer Straßenpause reichte mir ein alter Mann wortlos eine Gebetskette; ich stammelte ein Dankeschön auf gebrochenem Mandarin, und er lachte nur. Wir übernachteten in einfachen Hotels oder Gästehäusern und tauschten manchmal beim Abendessen Geschichten aus (Yak-Eintopf ist definitiv Geschmackssache). Am Everest Base Camp standen wir vor der Morgendämmerung zusammen vor dem Rongbuk-Kloster – alle still, bis auf einen, der drinnen schnarchte – und warteten auf das erste goldene Licht am Gipfel. Klingt kitschig, aber ich hatte tatsächlich Tränen in den Augen.
Der Mount Kailash Trek ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Drei Tage wandern rund um diesen Berg, den die Einheimischen heilig nennen – jeder Stein mit Gebeten bemalt, jede Brise trägt das Läuten von Yak-Glocken oder fernes Gesänge. Die Höhe spielt einem manchmal verrückt; oft konzentrierst du dich einfach nur darauf, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Doch dann biegst du um eine Ecke und siehst hoch aufgetürmte Mani-Steine oder Pilger, die sich auf dem Kora-Pfad niederwerfen (ich versuchte ein paar Schritte mitzugehen, konnte aber nicht mithalten). Die Mittagessen waren einfach, aber warm – Nudeln oder Brot, geteilt mit den Trägern, die immer über unser langsames Tempo lachten. Am Ende fühlte ich mich gleichzeitig erschöpft und seltsam ruhig. Ich kann bis heute nicht sagen, ob es körperlich oder emotional anstrengender war.
Zurück in Lhasa fühlte es sich an, als wären Jahre vergangen, obwohl es nur fünfzehn Tage waren. Meine Stiefel waren kaputt, mein Gesicht vom Wind gerötet, aber ehrlich? Ich würde es sofort wieder machen – nur um Mönche beim Debattieren im Sera-Kloster zu beobachten oder die endlosen Grasländer am Manasarovar-See noch einmal zu sehen. Von Tibet kehrt man nicht unverändert zurück – dieser Himmel bleibt einfach im Herzen.
Die Tour dauert 15 Tage, von der Ankunft in Lhasa bis zur Rückkehr oder Ausreise über Nepal.
Ja, die Abholung vom Flughafen oder Bahnhof in Lhasa ist im Preis enthalten.
Ja, dein Tibet-Reisepermit und alle weiteren nötigen Genehmigungen werden vom Veranstalter organisiert.
Mittag- und Abendessen sind während der meisten Tourtage inklusive.
Du übernachtest in 3-Sterne-Hotels in Städten wie Lhasa und Shigatse sowie in Gästehäusern oder Schlafsälen nahe Everest Base Camp und während der Trekkingtage.
Der Preis basiert auf Doppelbelegung; Einzelzimmerzuschlag kann je nach Verfügbarkeit anfallen.
Ein Sauerstoffzylinder ist im Fahrzeug vorhanden, falls er unterwegs benötigt wird.
Ja, du verbringst eine Nacht nahe dem Everest Base Camp im Rongbuk-Gästehaus mit Möglichkeit, den Sonnenaufgang zu sehen (wetterabhängig).
Deine Reise beinhaltet Abholung am Flughafen oder Bahnhof in Lhasa, alle nötigen Eintritte und Permits (ohne chinesisches Visum), einen englischsprachigen tibetischen Guide, Hotelübernachtungen mit Frühstück sowie Mittag- und Abendessen laut Programm, bequemen Transport mit erfahrenem lokalen Fahrer (inkl. Sauerstoff), sowie Trinkwasser unterwegs – so kannst du dich voll und ganz auf das Erlebnis konzentrieren.
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