Erkunde leichte Regenwaldwege in La Fortuna mit einem lokalen Guide, der jedes Faultierversteck und jeden Vogelruf kennt. Beobachte Tiere durchs Teleskop, genieße frische Ananas zum Abschluss und tauche ein in die ruhigen Momente, wenn die Welt um dich herum langsamer wird.
Ich hätte nie gedacht, dass ich einem Faultier so nah komme – ehrlich gesagt hielt ich das für ein Gerücht. Doch kaum zwanzig Minuten auf dem Bogarin Trail bei La Fortuna, blieb unser Guide José plötzlich stehen und zeigte mit leiser Begeisterung nach oben. Er baute sein Teleskop auf (sah aus wie aus einem Spionagefilm) und da war sie: eine braune Kugel, die sich langsam um einen Ast schlängelte, so langsam, dass man sie fast übersehen hätte, wenn man blinzelte. Die Luft roch nach feuchten Blättern und etwas Süßem – vielleicht war es auch nur mein eigener Schweiß, der sich mit dem Wald vermischte.
José kannte jeden Vogelruf; er hielt mitten im Satz an, um auf einen Tukan oder eine Eidechse hinzuweisen, die über den Weg huschte. Ich versuchte, durch das Teleskop ein Foto zu machen – er zeigte mir, wie ich mein Handy richtig ansetzen sollte, aber meistens wurden es nur verschwommene grüne Flecken. Er lachte und meinte, Geduld sei alles (ich glaube, er meinte sowohl bei der Tierwelt als auch bei den Touristen). Der Weg selbst ist flach und leicht zu gehen, was gut war, denn ich wurde ständig abgelenkt von blauen oder roten Federkleidern über mir. Familien mit Kinderwagen waren unterwegs, ein älteres Paar aus San José kannte scheinbar die Hälfte der Vögel beim Namen. Es fühlte sich an, als würden alle still dieses kleine Waldstück miteinander teilen.
Am Ende saßen wir auf alten Schaukelstühlen nahe dem Eingang, während José frische Ananas für uns schnitt – ehrlich, die beste Ananas, die ich je gegessen habe. Vielleicht lag es auch einfach an dem Gefühl nach zwei Stunden im feuchtwarmen Wald, aber es schmeckte einfach besonders. Hinter mir hörte ich Vogelrufe und das Kichern eines Kindes, das vom „schlafenden Faultier“ erzählte. Selbst jetzt, wenn ich daran zurückdenke, bleibt vor allem das sanfte Licht, das durch die Blätter fiel, in Erinnerung.
Ja, alle Bereiche und Wege sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Die Tour dauert normalerweise etwa zwei Stunden in gemütlichem Tempo.
Du kannst Faultiere, Tukane, Basilisken, Agutis, Eulen und weitere einheimische Tiere entdecken.
Ja, am Ende gibt es frische, lokale Ananas zum Probieren.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen oder Buggy mitgenommen werden.
Ja, die Guides zeigen dir, wie du mit ihrem Teleskop Fotos oder Videos mit dem Handy machst.
Ja, Assistenztiere sind auf dem Bogarin Trail willkommen.
Ja, in der Nähe des Trail-Eingangs gibt es öffentliche Verkehrsanbindungen.
Dein Tag beinhaltet die Begleitung durch einen erfahrenen Einheimischen, der dir hilft, Tiere mit dem Teleskop zu entdecken (und zeigt, wie du Fotos machst), sowie frische Ananas zum Abschluss – alles auf flachen Wegen, die auch für Rollstühle oder Kinderwagen geeignet sind.
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