In San José probierst du frische Kakaofrüchte und geröstete Bohnen, bevor du mit lokalen Zutaten und nachhaltiger Verpackung deine eigenen Schokoladen herstellst. Mit Unterstützung von Einheimischen lernst du jeden Schritt vom Samen bis zur Tafel – und nimmst deine selbstgemachten Leckereien plus neue Geschichten mit nach Hause.
Kaum habe ich den süßen, aber nicht aufdringlichen Duft wahrgenommen, reicht mir schon jemand eine Schürze. Die Fabrik in San José ist kleiner als erwartet, was aber gut ist, denn so versteht man unsere Führerin Laura besser, die fließend zwischen Spanisch und Englisch wechselt, damit alle mitkommen. Direkt vor uns öffnet sie eine frische Kakaofrucht. Die Samen sehen gar nicht nach Schokolade aus – blass, glatt und fast fruchtig. Ich bin mir nicht sicher, ob ich probieren oder nur staunen soll, doch Laura lächelt und sagt: „Sí, probier ruhig.“ Der Geschmack überrascht mich – leicht säuerlich, ganz anders als ich dachte, wie Schokolade beginnt.
Wir probieren verschiedene Bohnen – geröstete und rohe. Der erdige Duft erinnert mich an nasses Herbstlaub. Laura reicht uns Kakaonibs, die wir zwischen den Fingern zerdrücken sollen; sie sind körnig und bitter, aber irgendwie faszinierend. Zwischendurch bekommen wir kleine Tassen mit heißer Kakaomischung – nicht süß, eher etwas, das man an einem kalten Morgen langsam genießt. Neben mir rätselt ein Paar, welche Füllung am besten zu dunkler Schokolade passt (ich bin übrigens Team Kokos). Über fünfzehn Toppings liegen bereit: getrocknete Früchte, Gewürze und sogar etwas, das verdächtig nach Chili aussieht.
Beim Mischen meiner Füllungen verliere ich mich fast – zu viele Optionen auf einmal (meine Schuld, ich wollte zu viel). Die Maschinen surren leise, während wir Formen füllen und überschüssige Schokolade mit schweren Spateln abkratzen. Jemand lacht, als meine erste Praline schief wird. Aber hier gibt es keinen Druck, alle haben einfach Spaß. Zum Schluss packen wir unsere Kreationen in umweltfreundliche Boxen mit bunten Aufklebern – fast kindlich, aber auf die beste Art. Ich denke immer wieder daran, wie anders echte Schokolade schmeckt, wenn man jeden Schritt vom Samen bis zur Tafel kennt.
Ja, alle Bereiche und Oberflächen sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, du kannst deine Kreationen in bereitgestellten, umweltfreundlichen Verpackungen mitnehmen.
Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen dürfen mitgebracht werden.
Frische Kakaofrüchte, getrocknete und geröstete Bohnen, Kakaonibs, Getränke und verschiedene Schokoladen.
Ja, Assistenztiere sind während der Aktivität willkommen.
Ja, die Fabrik ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Du kannst aus mehr als 15 verschiedenen Füllungen und Toppings wählen.
Dein Tag umfasst eine Verkostung von frischen Kakaofrüchten bis zu gerösteten Bohnen und Getränken; alle Materialien für deine eigenen Schokoladen; über fünfzehn lokale Toppings; nachhaltige Verpackungen; sowie Schürzen, Handschuhe und Mützen – alles für ein praktisches Erlebnis, nach dem du deine selbstgemachten Köstlichkeiten mit nach Hause nimmst.
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