Auf deiner privaten Bootstour durch Spanish Waters in Curacao stoppst du zum Schwimmen am Santa Barbara Pier, schnorchelst am flachen Wrack am Tugboat Beach und kannst sogar das Fort Beekenburg erklimmen für eine frische Brise und tolle Ausblicke. Mit flexiblem Timing und einem freundlichen lokalen Guide bestimmst du das Tempo – und wünschst dir vielleicht noch eine Stunde mehr auf dem Wasser.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Wasser rund um Spanish Waters so klar ist – oder vielleicht lag es einfach am Licht an diesem Morgen. Unser Guide, ein Einheimischer namens Jairo, wartete schon am Steg auf uns. Als ich fragte, ob wir Wakeboarden ausprobieren könnten (ich hatte das noch nie gemacht), grinste er nur und machte es ganz leichtfüßig. Das Boot war kleiner als erwartet, aber genau das machte die Tour viel persönlicher. Schon bevor wir ablegten, roch man die salzige Meeresluft.
Wir fuhren vorbei an wilden Korallenfelsen und Häusern, die direkt aus einem Film stammen könnten – eines hatte tatsächlich Flamingos im Garten, kein Witz. Jairo zeigte auf den Tafelberg in der Ferne und erzählte, wie die Mangroven hier zahlreichen Vögeln Schutz bieten. Mein Freund versuchte, „Caracasbaai“ richtig auszusprechen, worüber Jairo herzlich lachte und ihr eine kleine Aussprachehilfe gab (trotzdem blieb es schwierig). Das Wichtigste: Diese private Bootstour in Curacao gibt dir wirklich die Freiheit, dein eigenes Tempo zu bestimmen. Am Santa Barbara Pier legten wir eine Schwimm-Pause ein; das Wasser war angenehm kühl, genau richtig nach der Sonne.
Schnorcheln am Tugboat Beach war ein echtes Highlight. Ich hatte keine Ahnung, was mich bei einem alten Schiffswrack so nah am Ufer erwarten würde, aber die Schwärme gelber Fische, die zwischen dem rostigen Metall hin und her flitzten, waren fast magisch. Meine Maske beschlug ständig – Anfängerfehler – doch ich entdeckte trotzdem violette Korallen und winzige Krebse, die sich in kleinen Löchern versteckten. Nur wenige andere waren dort, meist Einheimische, die von ihren Booten winkten oder ruhig in der Nähe trieben.
Wer möchte, kann sogar zum Fort Beekenburg ans Ufer schwimmen und den Hügel erklimmen (Wasserschuhe sind auf den Felsen hilfreich). Das Fort selbst ist nicht riesig, aber oben mit dem Wind im Gesicht und dem Blick zurück auf unser kleines Boot im türkisfarbenen Wasser – dieser Moment bleibt mir bis heute im Kopf. Am Ende blieben wir länger als geplant, weil keiner so recht gehen wollte – die Zeit verflog einfach.
Die Tour ist für Gruppen bis zu 5 Personen pro Buchung geeignet.
Ja, die Schnorchelausrüstung steht allen Gästen kostenlos zur Verfügung.
Die Tour findet an der Ostseite von Curacao statt, rund um Spanish Waters und Caracasbaai.
Ja, du kannst während der privaten Tour selbst entscheiden, was du sehen und machen möchtest.
Du fährst an Korallenfelsen vorbei, hast Ausblicke auf den Tafelberg, schnorchelst am Tugboat Beach, schwimmst am Santa Barbara Pier und kannst das Fort Beekenburg besuchen.
Ein grundlegendes Maß an Beweglichkeit ist nötig, da man eine kleine Leiter vom Wasser zurück ins Boot steigen muss.
Es gibt keine Mahlzeiten, aber Wasserflaschen sind an Bord vorhanden.
Die 4-Stunden-Tour findet mittwochs, samstags und sonntags statt; die 3-Stunden-Touren laufen von Dienstag bis Sonntag.
Dein Tag beinhaltet Wasserflaschen für alle an Bord, die Nutzung der kompletten Schnorchelausrüstung (du musst nichts mitbringen), Zugang zu einem multifunktionalen Board zum Wake- oder Bodyboarden (einfach vorher Bescheid sagen) sowie dein eigenes 6,5 Meter langes Boot mit Crew, die jeden Stopp entlang Spanish Waters und Caracasbaai begleitet – alles in deinem Tempo, bevor es zurückgeht, nachdem du geschwommen oder die Gegend erkundet hast.
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