Du überquerst die Grenze von Tbilisi nach Armenien mit einem lokalen Guide, erkundest uralte Klöster wie Haghpat und probierst frischen Sevan-Weißfisch am See. Schlendere durch die lebhaften Plätze Jerewans und besteige die Cascade für den Blick auf den Ararat, bevor du spätabends zurückfährst – mit viel Lachen, neuen Geschmackserlebnissen und Geschichten, die du gern weitererzählst.
Mit den Händen um eine dampfende Kaffeetasse um 7 Uhr morgens sah ich, wie unser Fahrer noch einmal die Reifen kontrollierte, bevor wir Tbilisi verließen. Die Stadt schlummerte noch halb im Schlaf, die Kuppeln der Schwefelbäder dampften in der kühlen Morgenluft. Unsere Reiseleiterin Ani verteilte die WLAN-Passwörter (meines vergaß ich sofort) und grinste, als sie versprach, wir wären in Armenien, bevor ich meinen zweiten Snack aufgegessen hätte. Die Grenze zu überqueren fühlte sich an, als würde man in eine andere Geschichte eintauchen – plötzlich standen Khachkars am Straßenrand und Frauen verkauften Brot aus Körben am Grenzübergang.
Der erste richtige Halt war das Kloster Haghpat. Moosbedeckte Steine unter meinen Händen, kalt trotz Sonnenschein. Ani zeigte auf verblasste Schnitzereien – einige seien fast tausend Jahre alt, sagte sie, was mich auf eine schöne Weise klein fühlen ließ. In der Kapelle herrschte eine Stille, die einem fast die Ohren zuhielt, bis jemandes Handy vibrierte (das sorgte für Gelächter). Ich versuchte, armenische Inschriften zu lesen, gab aber nach drei Buchstaben auf; Ani nahm es mir nicht übel.
Der Sevan-See sah fast unwirklich aus – als hätte jemand extra für uns das Blau aufgedreht. Zum Mittagessen gingen wir in ein Restaurant direkt am Wasser; ich bestellte Sevan-Weißfisch, weil Ani sagte, das sei hier das Highlight. Er schmeckte frisch und buttrig, ganz anders als zu Hause. An einem anderen Tisch bestellte jemand Krabben-Kebab, fast hätte ich um einen Bissen gebeten, aber ich traute mich nicht. Die Luft roch leicht nach gegrillten Kräutern und feuchtem Stein.
Jerewan wirkte lebendig, aber nicht hektisch – auf dem Republikplatz jagten Kinder Tauben, während alte Männer an den Brunnen hitzig über Fußball diskutierten. Gemeinsam stiegen wir die Cascade hinauf (meine Beine sind heute noch beleidigt), hielten auf halbem Weg an, um durchzuatmen und den Ararat zu bewundern, der über dem Dunst der Stadt schwebte. Dieses Bild vom Ararat aus Jerewan bleibt einem im Kopf – ich denke noch Tage später daran.
Ja, es ist eine ganztägige Rundreise, die in Tbilisi startet und endet.
Du besuchst das Kloster Haghpat, den Sevan-See (mit Mittagessen), das Kloster Sevanavank, das Mutter-Armenien-Denkmal, die Cascade und den Republikplatz in Jerewan.
Ein festes Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt einen organisierten Stopp in einem Restaurant am Sevan-See, wo du lokale Gerichte wie Weißfisch oder Krabben-Kebab bestellen kannst.
Die Tour beginnt gegen 7:00 Uhr in Tbilisi und endet etwa um 23:00 Uhr.
Ja, sie ist für alle Fitnesslevel geeignet und bei Bedarf sind spezielle Kindersitze verfügbar.
Ja, während der gesamten Tour begleitet dich ein Guide, der Englisch spricht (und wahrscheinlich weitere Sprachen).
Ja, es gibt regelmäßige Stopps, unter anderem an Restaurants und wichtigen Sehenswürdigkeiten.
Ja, am Sevan-See gibt es ein Restaurant, und in Jerewan sowie in der Nähe der Klöster findest du Souvenirs.
Dein Tag beginnt mit Abholung im Zentrum von Tbilisi am frühen Morgen, komfortablem klimatisiertem Transport mit WLAN an Bord (praktisch für Fotos), allen wichtigen Besichtigungen mit einem erfahrenen lokalen Guide, der unterwegs spannende Geschichten erzählt – und Zeit für ein Mittagessen am Sevan-See, bevor es spätabends zurück nach Tbilisi geht.
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