Spüre die salzige Meeresluft bei einer Küstenfahrt mit Einheimischen, halte für Badepausen an der Rabbit Beach und genieße ein gemeinsames Mittagessen an Deck. Probiere Stand-up-Paddling oder schnorchle im glasklaren Wasser – mit etwas Glück entdeckst du sogar Schildkröten. Es gibt Lachen, stille Momente und echtes Inselgefühl, das lange nachklingt.
Wir waren schon halb draußen aus dem Hafen, als mir auffiel, wie salzig die Luft schmeckte – als hätte sie den ganzen Morgen in der Sonne gelegen. Unser Kapitän Salvatore hatte Hände wie Treibholz und eine lockere Art, Dinge zu zeigen, ohne großes Aufheben zu machen. Er steuerte uns zur Rabbit Beach (Spiaggia dei Conigli), die alle als den schönsten Strand der Welt bezeichneten. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber als wir näherkamen, war das Wasser so klar, dass man die Schatten der Fische unter dem Boot sehen konnte. Einige versuchten, ans Ufer zu schwimmen – Salvatore grinste nur und rief auf Sizilianisch ermutigende Worte. Ich blieb noch ein bisschen an Bord und genoss das intensive Blau um uns herum.
Das Mittagessen war einfach, aber ehrlich gesagt perfekt – frisches Brot, Olivenöl mit grasigem Geschmack, Tomaten so süß, dass sie fast unwirklich wirkten. Es wurde viel gelacht darüber, wer es schaffte, auf dem Paddleboard zu stehen, ohne ins Wasser zu fallen (ich nicht). Plötzlich entdeckte jemand den Kopf einer Schildkröte, der am Bug auftauchte, und für einen Moment wurde es ganz still. Es ist erstaunlich, wie schnell man diese Ruhe auf dem Meer schätzt – nur Wind und entfernte Stimmen von einem anderen Boot. Die Schnorchelausrüstung passte gut; unter Wasser sah ich helle Felsen, die im Licht fast rosa schimmerten.
Auf dem Rückweg bremste Salvatore nahe eines Denkmals am Hafen – ein stilles Zeichen für Lampedusas Rolle in den Migrationsgeschichten. Er sagte nichts dazu, nickte nur leise, als wir vorbeifuhren. Die Sonne fühlte sich plötzlich schwerer an, oder vielleicht dachte ich einfach zu viel nach. Trotzdem denke ich noch oft an den Anblick bei der Einfahrt in den Hafen – alle waren müde, aber irgendwie auch erleichtert und leicht.
Die Tour dauert etwa 7 Stunden von Abfahrt bis Rückkehr.
Ja, während der Tour ist ein Mittagessen inklusive.
Nein, die Schnorchelausrüstung wird allen Gästen gestellt.
Der Plan sieht einen Stopp an der Rabbit Beach vor; ob man ans Ufer schwimmen kann, hängt vom Wetter und den Schutzgebietsregeln ab.
Ja, alle Bereiche und Transportmittel sind rollstuhlgerecht.
Ja, Assistenztiere sind während der Tour willkommen.
Bitte sei 20 Minuten vor Abfahrt vor Ort.
Ja, in der Nähe gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Dein Tag beinhaltet die Endreinigung, die vom Team übernommen wird, ein frisches Mittagessen an Bord nach den Badepausen an Orten wie der Rabbit Beach sowie die Nutzung der Schnorchelausrüstung – und natürlich steht dir immer jemand zur Seite, wenn du beim Stand-up-Paddling Hilfe brauchst oder nicht sicher bist, wo du als Nächstes ins Wasser springen sollst.
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