Begleite einen lokalen Guide auf einer Tour entlang Roms verborgener Aquädukte von der Spanischen Treppe bis zum Trevi-Brunnen – schlendere durch kleine Läden und tauche unter die Erde, um antike Steine zu berühren. Erfahre Geschichten, die du auf Schildern nie findest, und entdecke, wie das moderne Rom auf seiner eigenen Vergangenheit aufbaut. Es ist berührend, dem Wasser zu folgen, das hier seit 19 v. Chr. fließt.
Was mir zuerst auffiel, waren nicht die Spanischen Treppen selbst, sondern das leise Murmeln von Stimmen und das Plätschern von Wasser. Unsere Führerin Lucia winkte uns bei der Fontana della Barcaccia zu – sie lächelte und erzählte, dass der Brunnen noch immer von einem römischen Aquädukt gespeist wird, das vor Christi Geburt gebaut wurde. Ich versuchte mir vorzustellen, wie das Wasser seit über zweitausend Jahren unter meinen Füßen fließt. Lucia erklärte uns, warum die Treppe „Spanische“ heißt – ganz anders als man denkt – und ich muss wohl ziemlich verwirrt geguckt haben, denn sie lachte herzlich. Überall lehnten Einheimische entspannt an Geländern und genossen ihr Gelato, als wäre es ein ganz normaler Dienstag.
Wir folgten Lucia durch enge Gassen, in denen die Luft nach Kaffee und Abgasen duftete. Sie zeigte uns eine Säule, die mit Weihnachtsbräuchen zu tun hat – ohne sie hätte ich das nie bemerkt. Ab und zu lugten antike Steine zwischen Geschäften hervor oder versteckten sich hinter eleganten Schaufenstern. An einer Stelle bogen wir in ein Kaufhaus ab (keine Sorge, kein Shopping, versprach sie) und plötzlich standen wir vor alten Backsteinbögen unter der Erde – dem Aquädukt selbst, das nach all der Zeit immer noch funktioniert. Es fühlte sich merkwürdig an, dort zu stehen, während oben Leute Schuhe kauften oder einfach durch die Gänge schlenderten.
Der Trevi-Brunnen war laut – überall Touristen, die Münzen hineinwarfen – doch Lucia führte uns an den Menschenmassen vorbei in eine Seitenstraße. Plötzlich wurde es still. Wir stiegen hinab in einen kühlen, unterirdischen Raum, in dem das Wasser von den Steinwänden widerhallte. Sie nannte es eine „Lasagne“ der Geschichte, mit Schichten aus allen Epochen, die übereinanderliegen. Ich fuhr mit der Hand über die Wand; sie fühlte sich rau und kalt an, älter als alles, was ich von zu Hause kenne. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, mich in so einer großen Stadt so winzig zu fühlen.
Die Tour zu Fuß dauert etwa 2 bis 3 Stunden, je nach Tempo der Gruppe.
Ja, die Tickets für den Besuch des unterirdischen Aquädukts sind im Preis enthalten.
Die Tour findet in kleinen Gruppen mit maximal 12 Personen statt.
Ja, der Treffpunkt ist an der Piazza di Spagna bei den Spanischen Treppen.
Ja, sie ist für alle Altersgruppen und Fitnesslevel geeignet – auch für Kinder.
Ja, sowohl Start- als auch Endpunkt sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja, der Guide zeigt während des Rundgangs sichtbare Abschnitte des alten Aquädukts.
Dein Tag beinhaltet Eintrittskarten für die Erkundung von Roms unterirdischen Aquädukten unter dem Trevi-Brunnen, eine erfahrene lokale Führung mit spannenden Geschichten von der Spanischen Treppe bis zum Ende, sowie direkten Kontakt per Telefon oder WhatsApp vor und während der Tour – alles in einer kleinen Gruppe mit maximal 12 Teilnehmern.
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