Du fährst mit Japans legendärem Shinkansen von Osaka nach Hiroshima, triffst vor Ort einen lokalen Guide und erkundest Miyajima mit seinen Schreinen und frei laufenden Rehen. Wer mag, probiert frische Austern zum Mittag (nicht inklusive), bevor es zum Hiroshima Peace Memorial Park und Museum geht – ein Erlebnis, das lange nachwirkt.
Der Tag begann in Osaka, noch etwas verschlafen, aber voller Vorfreude – unsere Gruppe traf sich im Hotel Granvia, wo uns ein Mitarbeiter sicher durch das Bahnhofsgewirr führte. Ich war zum ersten Mal im Shinkansen; drinnen ist es so ruhig, dass man fast vergisst, wie schnell man unterwegs ist. Die Landschaft raste vorbei – Reisfelder, sanfte Hügel, kleine Ortschaften – und plötzlich waren wir in Hiroshima. Unsere Guide wartete schon am Bahnsteig, winkte mit einem Schild und strahlte, als hätte sie das schon tausendmal gemacht.
Direkt ging es weiter zur Insel Miyajima. Die kurze Fährfahrt fühlte sich irgendwie besonders an – die Luft roch salzig und frisch, und ich konnte kaum aufhören, das Torii-Tor größer werden zu sehen, je näher wir kamen. Auf der Insel liefen die Rehe frei zwischen den Menschen umher, als gehörten sie hier wirklich dazu (vielleicht stimmt das ja auch). Der Itsukushima-Schrein ist live einfach anders. Das Holz fühlt sich kühl an, und irgendwo liegt ein leichter Weihrauchduft in der Luft. Mittagessen war nicht inklusive, also probierten wir direkt am Straßenrand gegrillte Austern – beim Biss spritzte die heiße Flüssigkeit überall hin (mein Freund musste über mein Gesicht lachen). Danach bummelten wir die Einkaufsstraße entlang, stöberten in Souvenirs; ich nahm einen kleinen Holzreiswender mit, der noch nach Zeder riecht.
Zurück auf dem Festland führte uns die Guide zum Hiroshima Peace Memorial Park. Es war still – trotz der anderen Besucher – und ich erinnere mich an diesen Moment, als alle am Atombombendom einfach aufhörten zu reden. So nah dran zu sein, macht das Herz schwer. Im Museum sind manche Ausstellungen schwer zu ertragen, aber unsere Guide erzählte von ihren Großeltern, die diese Zeit erlebt hatten. Das machte alles viel greifbarer als jedes Schulbuch.
Die Rückfahrt nach Osaka fühlte sich irgendwie langsamer an. Vielleicht war ich einfach müde oder mein Kopf brauchte Zeit, das Erlebte zu verarbeiten. Ich denke immer wieder an diesen stillen Moment am Fluss in Hiroshima – wie man sich trotz fremder Menschen verbunden fühlt durch das, was dort geschehen ist.
Der Ausflug dauert den ganzen Tag, Start in Osaka und Rückkehr am Abend; genaue Zeiten richten sich nach den Zugfahrplänen.
Nein, das Mittagessen ist nicht enthalten – du hast Zeit, auf Miyajima selbst zu entscheiden, was du essen möchtest.
Nein, alle Zugtickets (Shinkansen) und Fährfahrten sind inklusive; das Personal unterstützt dich beim Umsteigen.
Ja, ein lizenzierter englischsprachiger Guide erwartet dich am Hiroshima Bahnhof und begleitet dich während der Besichtigungen.
Ja, alle Eintrittspreise für die genannten Sehenswürdigkeiten sind im Tourpreis enthalten.
Ja, Kinder sind willkommen; Kinder unter 5 Jahren fahren kostenlos ohne eigenen Sitzplatz.
Nein, es gibt keine Hotelabholung – Treffpunkt ist die Aufzugshalle im Hotel Granvia Osaka.
Auf Miyajima sind Austern (gegrillt oder roh), Okonomiyaki (herzhafte Pfannkuchen) und Aal-Reisschalen besonders beliebt.
Dein Tag beinhaltet reservierte Shinkansen-Tickets zwischen Osaka und Hiroshima, alle Fährfahrten zur Insel Miyajima, Eintritt zu Itsukushima-Schrein und Hiroshima Peace Memorial Museum sowie die Begleitung durch einen englischsprachigen, lokalen Guide während der Besichtigungen in Hiroshima und Miyajima. Das Mittagessen ist nicht inklusive – so kannst du Miyajimas kulinarische Vielfalt in Ruhe entdecken, bevor es abends mit dem Shinkansen zurückgeht.
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