Probier vulkanische Eier im dampfenden Owakudani, gleite über den Ashi-See am berühmten Torii vorbei, schwebe mit der Hakone Seilbahn über neblige Klippen und genieße seltene Blicke auf Mt. Fuji von ruhigen Parks – alles mit lokaler Führung und bequemer Anreise ab Tokio.
Mit dem Geruch in Owakudani hatte ich nicht gerechnet – irgendwie scharf, leicht nach Eiern und fast metallisch. Unsere Reiseleiterin Yuki grinste nur und reichte mir ein schwarzes Ei (kuro-tamago). „Bringt sieben Jahre extra“, sagte sie, aber ich war eher damit beschäftigt, es nicht fallen zu lassen, weil mir der Wind die Hände zittern ließ. Um uns herum zischte und dampfte der Boden. Es fühlte sich an, als stünde man am Rand von etwas Uraltem – oder vielleicht einfach hungrigen Vulkanen. Stunden später roch meine Jacke immer noch nach Schwefel.
Danach ging es mit der Hakone Seilbahn weiter – ehrlich gesagt war ich zuerst nervös (Höhenangst ist nicht mein Ding), doch als Mt. Fuji plötzlich durch eine Wolkenlücke auftauchte, wurde es ganz still. Sogar Yuki schwieg für einen Moment. Oben herrschte eine seltsame Ruhe, während wir über die zerklüfteten Felsen und den Nebel schwebten. Dann klingelte jemandes Handy mit einem Popsong und wir mussten alle lachen – das hat die magische Stimmung auf eine schöne Art durchbrochen.
Als Nächstes stand die Bootsfahrt auf dem Ashi-See an, auf einem Schiff, das aussah wie ein Piratenschiff und mich sofort wieder zum Kind machte. Das Wasser glänzte fast spiegelglatt in der späten Sonne, und wir glitten am leuchtend roten Torii vorbei – viel größer, als ich erwartet hatte. Ich versuchte ein Foto zu machen, aber meine Finger waren noch klebrig vom Mittagessen (frittierte Schmeltfische am Moto-Hakone Hafen – salzig und knusprig, absolut empfehlenswert). Einheimische winkten von kleinen Booten, ein alter Mann rief sogar, Fuji-san sei heute wegen der Wolken schüchtern. Ob er scherzte, weiß ich nicht.
Wir machten Halt in einem Hügelpark, den scheinbar nur Einheimische kennen – Fuji Shibasari Peace Park? Es war ruhig, nur Krähen waren zu hören, und man hatte einen perfekten Blick auf den Fuji, eingerahmt von Kirschblüten (na ja, fast perfekt – meine Kamera-Skills sind ausbaufähig). Die Rückfahrt nach Shinjuku war entspannt – hinter mir schnarchte jemand – aber ich dachte immer wieder an den Moment in der Seilbahn, als alles für einen Augenblick stillstand.
Ja, der Hin- und Rücktransfer mit dem Bus ab Shinjuku in Tokio ist im Preis enthalten.
Du kannst lokale Spezialitäten wie frittierte Schmeltfische (wakazagi), Hakone Soba oder japanische Set-Menüs in den Restaurants am Moto-Hakone Hafen probieren.
Ja, Babys sind willkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; Kinderwagen und Buggys sind erlaubt.
Der Bus startet in Shinjuku; je nach Verkehr dauert die Fahrt etwa 2 bis 2,5 Stunden pro Strecke.
Ja, ein englischsprachiger lokaler Guide begleitet die Gruppe den ganzen Tag über.
Owakudani ist ein aktives vulkanisches Tal mit Schwefeldämpfen und den berühmten schwarzen Eiern, die in heißen Quellen gekocht werden.
Ja, du hältst am Hakone-Schrein mit seinem berühmten schwimmenden Torii am Ashi-See.
In der Gegend gibt es verschiedene Restaurants, darunter auch vegetarische Angebote; dein Guide hilft gern bei der Auswahl.
Dein Tag beinhaltet den Hin- und Rücktransfer mit dem Bus ab Tokios Shinjuku mit bequemen Sitzplätzen, einen englischsprachigen lokalen Guide, die Teilnahme an der malerischen Ashi-See-Bootsfahrt und der Hakone Seilbahn über das vulkanische Owakudani-Tal – alles vor der Rückkehr zum Ausgangspunkt am Abend.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?