Du fährst von Siem Reap nach Kampong Phluk mit privatem Auto und Guide, steigst dann in ein lokales Boot, um die Stelzerdörfer und Feuchtgebiete am Tonle Sap See zu erkunden. Erlebe das tägliche Leben – Kinder beim Fischen, vorbeiziehende Mönche – und besuche die einzige Pagode ohne Stelzen. Ein Erlebnis, das lange nachwirkt.
Was mir sofort auffiel, war die Veränderung der Luft, als wir Siem Reap hinter uns ließen – schwer, erdig, mit einem Hauch von Holzrauch. Unser Guide Dara zeigte immer wieder Details, die mir sonst entgangen wären: ein orangefarbener Mönchsrock, der durch die Bäume blitzte, Kinder, die vom Tuk-Tuk aus winkten. Die Fahrt nach Kampong Phluk dauerte nicht lange (so etwa 45 Minuten), aber es fühlte sich an, als kämen wir in einen ganz anderen Rhythmus.
Die Straße wurde zum Ende hin holprig – Dara lachte und nannte das „kambodschanische Massage“. Im Dorf angekommen, wirkten die Häuser höher als erwartet. Sie standen auf Stelzen, manche knallblau oder grün gestrichen, Wäsche flatterte wie kleine Fahnen im Wind. Der Tonle Sap See tauchte plötzlich auf – riesig und still, nur das Zwitschern der Vögel und das Platschen des Wassers gegen Holz war zu hören. Wir stiegen in ein schmales Holzboot mit einem Einheimischen, der kaum sprach, aber viel lächelte. Der Motor sprang an und wir glitten zwischen schwimmenden Grasinseln und verworrenen Wurzeln hindurch. Es roch nach feuchter Erde und etwas Süßem, das ich nicht genau einordnen konnte.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dort draußen so klein fühlen würde – der See scheint endlos, besonders wenn man in so einem kleinen Boot sitzt. Dara erklärte, wie sich alles mit den Jahreszeiten verändert: Mal kann man zu Fuß ins Dorf, mal erreicht man es nur mit dem Boot. Wir sahen Kinder, die in winzigen Kanus fischten, ihr Lachen hallte über das Wasser. Eine Pagode steht auf einem seltenen Hügel – nicht auf Stelzen wie alles andere – und wirkt dadurch noch friedlicher. Einmal versuchte ich, „Kampong Phluk“ richtig auszusprechen; unser Fahrer grinste, ich bin mir sicher, ich habe es verhauen.
Zurück am Ufer waren meine Schuhe schlammig und mein Kopf voller Bilder – wie das Sonnenlicht auf den Blechdächern funkelte oder wie still es für einen Moment im überschwemmten Wald wurde (in der Regenzeit kann man noch weiter paddeln). Es ist schwer zu beschreiben, aber das echte Leben hier zu sehen, hat mich neu darüber nachdenken lassen, was „normal“ eigentlich bedeutet. Ich denke immer noch an den Blick über den Tonle Sap See – wie am Rand von etwas Unendlichem zu stehen.
Die Fahrt mit dem privaten Fahrzeug dauert etwa 45 Minuten von Siem Reap bis zum Dorf Kampong Phluk.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel im Stadtzentrum von Siem Reap sind im Preis enthalten.
Du fährst in einem lokalen Holzboot, das von Dorfbewohnern gesteuert wird, während deines Besuchs am Tonle Sap See und in Kampong Phluk.
Ja, aber der Zugang ändert sich: In der Trockenzeit (Feb-Jul) ist die Anfahrt per Straße möglich; in der Regenzeit (Aug-Jan) ist eine kurze Bootsfahrt durch die Feuchtgebiete nötig.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; während der Tour wird Wasser in Flaschen bereitgestellt.
Kampong Phluk besteht hauptsächlich aus Häusern auf hohen Stelzen; in der Nähe gibt es auch einige schwimmende Häuser.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber während der gesamten Tour von einem Erwachsenen begleitet werden.
Zwischen Juli und Mitte November kann die Tour bei schlechtem Wetter ohne Vorankündigung verschoben werden.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt zum Hotel in Siem Reap, die Fahrt im privaten klimatisierten Fahrzeug mit einem englischsprachigen lokalen Guide, Wasserflaschen unterwegs sowie alle Organisationen für deine private Bootsfahrt über den Tonle Sap See und durch das Dorf Kampong Phluk, bevor es zurück in die Stadt geht.
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