Entfliehe den belebten Straßen Dubrovniks bei Sonnenuntergang auf ein kleines Boot, mit lokalen Getränken in der Hand und spannenden Geschichten vom Skipper. Vorbei an Fort Lovrijenac, durch die schimmernden Farben der Betina-Höhle, eine Pause am ruhigen Strand von St. Jakob – so entdeckst du Dubrovnik von einer ganz neuen Seite.
Als wir aufs Boot stiegen, fiel mir sofort auf, wie die Altstadt im letzten Sonnenlicht regelrecht zu leuchten schien – als würde sie das Licht nur für uns festhalten. Unser Skipper Marko reichte uns eiskalte Biere (es gab auch lokalen Wein) und grinste, als hätte er das schon tausendmal gemacht, aber es immer noch geliebt. Der Motor brummte leise, während wir langsam aus dem Hafen von Dubrovnik hinausglitten. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, wie ruhig es auf dem Wasser war. Man roch das Salz und irgendwas Kräuteriges – vielleicht Kiefer? Schwer zu beschreiben, aber es blieb im Kopf.
Wir fuhren unter dem Schatten von Fort Lovrijenac hindurch – Marko nannte es „Dubrovniks Gibraltar“ und erzählte von den Venezianern, die vor Jahrhunderten versuchten, die Stadt zu erobern. Er zeigte uns, wo sie damals gelandet wären, und ich stellte mir alte Schiffe vor, die heimlich in der Dämmerung anlegten. Die Stadtmauern wirkten von unten riesig, mit unregelmäßigem Stein und kleinen Fenstern, die das orangefarbene Licht einfingen. Zwischendurch durften wir Musik aussuchen (meine Playlist war fragwürdig, aber niemand hat sich beschwert) und wir trieben eine Weile bei der Betina-Höhle. Das Wasser dort färbte sich bei seitlichem Sonnenlicht in ein tiefes Lila – ich versuchte ein Foto, aber mein Handy konnte das nicht richtig einfangen.
Wir legten auch an der Villa Šeherezada an – Marko machte Witze über ihre geheimnisvolle Geschichte (irgendwas mit einem russischen Millionär und seiner Geliebten). Danach kamen wir zum Strand von St. Jakob, der fast leer war, bis auf zwei Kinder, die Steine übers Wasser springen ließen. Aus irgendeinem Grund fühlte sich dieser kleine Moment – ihr Lachen, das von den Felsen widerhallte – viel echter an als jede Postkartenansicht. Ich dachte immer wieder daran, wie anders Dubrovnik vom Wasser aus aussieht; man sieht all die historischen Schichten, die sich an die Klippen schmiegen.
Ob es der Wein war oder einfach die Stimmung bei Sonnenuntergang – als wir zurückfuhren, wurde es für einen Moment ganz still, während alle die Stadt hinter uns im Licht erstrahlen sahen. Es ist nichts Dramatisches, eher so, als würde man ein Geheimnis kennen, das die meisten bei Landtouren verpassen. Wenn du über eine Sonnenuntergangs-Bootstour in Dubrovnik nachdenkst: Mach’s einfach. Ich denke noch oft an diesen Ausblick, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden entlang der Küste.
Ja, an Bord gibt es Wasser, Bier und lokalen Wein.
Ja, du besuchst die Betina-Höhle und die Purple Cave während der Fahrt.
Nein, die Abfahrt ist vom Hafen der Altstadt, eine Abholung ist nicht vorgesehen.
Ja, du kannst dich per Bluetooth verbinden und deine eigene Musik spielen.
Die Tour ist ideal für Paare, Familien und Freunde mit den meisten Fitnesslevels.
Ein lokaler Skipper begleitet dich mit Geschichten und Insiderwissen über Dubrovnik.
Schwangeren und Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen wird von der Tour abgeraten.
Dein Abend startet mit einem freundlichen lokalen Skipper, der dich sicher entlang der Dubrovniker Küste steuert – Treibstoff ist inklusive. An Bord bekommst du kostenlos Wasser, Bier und lokalen Wein. Alle Eintrittsgebühren und Steuern sind bereits bezahlt, sodass du entspannt die Meereshöhlen und Sehenswürdigkeiten genießen kannst, bevor es nach Sonnenuntergang zurück in den Hafen geht.
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