Starte deinen Tag mit Abfahrt von Marrakesch zum Frühstück in einem Berberhaus, lerne die Arganöl-Tradition kennen, reite auf Kamelen durch die felsige Agafay-Wüste, wandere mit Guide zu Wasserfällen im Imlil-Tal, genieße hausgemachte Tajine zum Mittag und atme die frische Bergluft ein.
Ich erinnere mich noch genau an den ersten Hauch kühler Luft, als wir Marrakesch hinter uns ließen – der Stadtlärm verblasste langsam und plötzlich waren wir umgeben von Olivenhainen und diesem staubigen Licht, das man nur in Marokko findet. Unser Fahrer Khalid grinste uns im Rückspiegel an und zeigte auf den ersten Schnee auf den Gipfeln des Hohen Atlas. Nach etwa einer Stunde hielten wir in einem Berberdorf an; ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, direkt zum Frühstück in ein Haus eingeladen zu werden. Das Brot war noch warm, fast rauchig vom Lehmofen, und der Minztee so süß, dass mir fast die Zähne weh taten (aber ich konnte nicht aufhören zu trinken). Die Großmutter zeigte uns, wie sie Arganöl herstellt – ihre Hände bewegten sich so schnell, dass ich kaum folgen konnte. Überall lag der Duft von Nüssen und Holzrauch in der Luft.
Danach rumpelten wir eine schmale Straße entlang, bis Khalid bei einer Kamelherde anhielt – nicht ganz das Bild, das ich von „Wüste“ hatte, denn Agafay ist eher felsig als sandig, aber dadurch umso beeindruckender. Mein Kamel hieß Momo. Jedes Mal, wenn ich es streicheln wollte, schnaubte es. Der Ritt dauerte nur etwa 20 Minuten, fühlte sich aber länger an, weil man einfach nur sanft hin und her schaukelt, umgeben von Wind und dem Klang von Ziegenglocken in der Ferne. Unser Guide Youssef scherzte, Momo möge mich am liebsten, weil er so langsam ging – ob das stimmte oder nur ein Trost war, weil ich die Gruppe etwas aufgehalten hatte, weiß ich nicht.
Das Mittagessen gab es zurück in einem anderen Berberhaus – die Tajine blubberte über glühenden Kohlen, während wir auf niedrigen Kissen saßen und versuchten, uns mit unseren Gastgebern zu unterhalten (mein Französisch ist miserabel, aber sie waren geduldig). Nach zu viel Brot machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu den Wasserfällen oberhalb des Imlil-Tals. Der Spaziergang ist entspannt, wenn man sich Zeit lässt; Youssef zeigte uns Walnussbäume und erzählte Geschichten aus seiner Kindheit in der Gegend. An einer Stelle hielten wir an einem Bach, wo Kinder barfuß spielten – ihr Lachen hallte zwischen den Felsen wider. Gerade dieser Moment ist mir besonders im Gedächtnis geblieben.
Auf dem Rückweg nach Marrakesch nahmen wir eine andere Strecke, während das Licht langsam hinter den Bergen verblasste. Es ist erstaunlich, wie still alles plötzlich wirkte nach so einem ereignisreichen Tag. Wenn du wenig Zeit hast, aber sowohl Berge als auch Wüste rund um Marrakesch erleben möchtest, passt dieser Tagesausflug perfekt – ohne dass man sich gehetzt fühlt… auch wenn meine Beine mich noch Tage später an die Wanderung erinnerten.
Der Ausflug dauert etwa 8–9 Stunden inklusive Abholung und Rückfahrt zum Hotel.
Ja, das Mittagessen wird in einem Berberhaus serviert.
Nein, die Wanderung ist gemütlich und für die meisten Fitnesslevels geeignet.
Ja, eine kurze Kamel-Tour (15–20 Minuten) in der Agafay-Wüste ist inklusive.
Ja, ein Guide spricht Englisch, Französisch oder Spanisch und begleitet die Gruppe.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel oder Riad sind im Preis enthalten.
Die Tour ist für alle Altersgruppen geeignet; bei Bedarf sind Kindersitze verfügbar.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel in Marrakesch, einen englisch-, französisch- oder spanischsprachigen Guide, Kaffee oder Tee in einer Berber-Kooperative, eine kurze Kamel-Tour durch die Agafay-Wüste, hausgemachtes Frühstück und Mittagessen bei lokalen Familien in den Bergdörfern sowie die Rückfahrt im klimatisierten Fahrzeug am Abend.
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