Du startest am lokalen Markt in Cozumel, suchst mit Josefina oder ihrem Sohn frische Zutaten aus und kochst dann gemeinsam in ihrer Familienküche mit traditionellen Werkzeugen. Unterwegs probierst du selbstgemachte Tortillas und Salsas, teilst Geschichten beim Mittagessen (vielleicht mit Margarita) und nimmst Josefinas eigenes Kochbuch mit nach Hause. Die Herzlichkeit bleibt lange bei dir.
Mit mehlig bestäubten Händen beobachtete ich, wie Josefinas Sohn Jeronimo uns zeigte, wie man Tortillas perfekt presst – nicht zu dünn, sonst reißen sie. Meine erste sah eher aus wie eine Landkarte als ein Kreis, doch er grinste nur und meinte: „Das ist rustikal.“ Den Morgen hatten wir damit verbracht, durch El Mercado zu schlendern, Josefina winkte Händlern mit Namen zu. Die Luft war erfüllt von Chilis und Koriander. Sie zeigte mir, wie man Limetten auswählt, die für ihre Größe schwer sind – „más jugo“, sagte sie und drückte meine Hand um eine. Noch immer rieche ich den warmen Duft von Mais und Limette an meinen Fingern.
Zurück bei ihr zu Hause standen die Küchenfenster offen, und irgendwo draußen hörte man Kinder auf Spanisch rufen. Auf dem Tisch lag ein alter Molcajete, rauer Stein unter meiner Hand, während ich versuchte, Knoblauch für die Salsa zu zerstoßen. Josefina lachte, als ich beim ersten Spritzer Limettensaft zusammenzuckte (es brannte in einer kleinen Schnittwunde, die ich nicht bemerkt hatte). Sie schenkte uns Agua Fresca ein – süß und erfrischend – und ließ uns alles probieren: Guacamole, die wirklich nach Avocado schmeckte und nicht nach dem, was man sonst so kennt. Irgendwann fragte jemand nach Ersatz für Epazote in den USA, und sie zuckte nur mit den Schultern: „Versuch’s mit Koriander, aber es ist nicht dasselbe.“
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich in jemand anderes Küche so zuhause fühlen würde. Das Mittagessen war laut und chaotisch; Tortillas stapelten sich neben Schüsseln mit Bohnen und Hühnchen in einer Sauce, deren Namen ich nicht aussprechen konnte (ich hab’s versucht – alle lachten). Wir machten auch Margaritas; Jeronimo salzte die Gläserränder und erzählte von den Rezepten seiner Großmutter aus Veracruz. Alles fühlte sich echt an – nicht inszeniert oder gehetzt. Es gab Zeit für Fragen oder einfach still dazusitzen, langsam würzige Reishappen zu kauen, während die Sonne über die Tischdecke kroch. Ich ging satt nach Hause, aber wünschte mir auch, es gäbe hier eine Siesta.
Der Kurs dauert etwa 3 Stunden, inklusive Marktbesuch und Mahlzeit.
Ja, vegetarische und glutenfreie Optionen sind möglich, wenn du das bei der Buchung angibst.
Josefina oder ihr Sohn Jeronimo unterrichten in ihrer heimischen Küche.
Ja, Wasser, traditionelle Agua Frescas, Margaritas und Bier sind während des Kurses verfügbar.
Die kleine Gruppe ist auf 6 Teilnehmer begrenzt, für ein persönliches Erlebnis.
Nein, es gibt keine Hotelabholung; Treffpunkt ist ein vereinbarter Ort nahe El Mercado in Cozumel.
Ja, Kinder sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden; Babys können im Kinderwagen oder auf dem Schoß sitzen.
Ja, sowohl Transport als auch Location sind rollstuhlgerecht.
Dein Tag beginnt mit einem geführten Rundgang über den lokalen Markt in Cozumel, wo du gemeinsam mit deinem Gastgeber frische Zutaten auswählst. Danach geht’s in die heimische Küche für einen praktischen Kochkurs in kleiner Gruppe (max. 6 Gäste). Alle Zutaten und Getränke wie Agua Fresca oder Margaritas sind inklusive. Unterwegs gibt’s kleine Snacks, und am Ende teilst du dein selbstgekochtes mehrgängiges Menü – plus Josefinas E-Kochbuch zum Mitnehmen.
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