Du radelst durch Oaxacas lebendigste Viertel mit einem lokalen Guide, hältst bei Wandmalereien, Kunst-Workshops und genießt Bio-Snacks. Freu dich auf Kaffee-Pausen mit Lachen, spontane Gespräche mit Einheimischen und viel Zeit, Kunst und Alltag hautnah zu erleben.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Farben so mitreißen – nicht nur an den Wänden, sondern überall. Wir trafen uns früh in Oaxaca, die Räder standen vor einem kleinen Café, wo unsere Guide Ana uns Helme reichte und schon grinste, als hätte sie geahnt, dass wir am Ende voller Staub und Geschichten sein würden. Die ersten Pedaltritte aus der Innenstadt waren wackelig (ich bin kein Radprofi), aber Ana nahm es locker und führte uns durch enge Gassen, in denen die Luft nach Kaffee und nassem Stein vom Regen der Nacht roch.
Als Erstes kamen wir in Xochimilco an – glaube ich, so hieß es – und plötzlich ragten Wandbilder höher als Häuser. Manche wirkten wütend, andere verspielt. Ana hielt bei einem mit einem Jaguar-Gesicht an, das aus blauen Blumen zu brechen schien. „Das ist von Lapiztola“, erklärte sie, und erzählte, wie Street Art hier gleichzeitig Protest und Feier ist. Ein Mann winkte uns aus seiner Tür zu, als wir Fotos machten; er lachte, als ich mit meinem holprigen Spanisch nach dem Bild fragte (ich hab’s wohl verhauen). In dem Moment fühlte sich alles lebendig an. Irgendwo hinter den Mauern hörte man Hähne krähen.
Danach schlüpften wir in einen winzigen Workshop – überall Farbe, Pinsel steckten in alten Gläsern – und einer der Künstler zeigte uns, wie sie Schablonen für Paraden oder Proteste anfertigen. Meine Hände rochen danach stundenlang nach Kleber. Wir knabberten an Bio-Trail-Mix (Ana betonte, dass er bio sei) und tranken Kaffee, während sie erzählte, wie oaxacanische Künstler jeden Zentimeter Raum als Leinwand nutzen. Die Fahrt war nicht lang oder schnell; eher wie ein Eintauchen in eine fremde Geschichte für ein paar Stunden. Manchmal roch man Tortillas, die gerade gebacken wurden, oder sah Kinder, die durch eine Gasse jagten, die mit tanzenden Skeletten bemalt war.
Mittags waren meine Beine müde, aber ich wollte, dass die Tour noch weitergeht. Es hat etwas Besonderes, Oaxaca so zu erleben – langsam genug, um abgeplatzte Farbe oder neue Poster zu entdecken, die über Nacht aufgehängt wurden. Manchmal denke ich noch an das Jaguar-Wandbild, wenn ich zu Hause bunte Farben sehe.
Die Tour geht von 9:10 Uhr bis etwa 13:00 Uhr.
Ja, es gibt Bio-Snacks wie Trail-Mix sowie Wasser und Kaffee oder Tee.
Nein, aber eine moderate Fitness ist sinnvoll, da du durch die Stadt radelst.
Ja, die Tour wird von einem zertifizierten lokalen Guide begleitet.
Ja, während der Fahrt stoppt ihr bei lokalen Kunst-Workshops.
Ja, Räder und Helme sind im Preis enthalten.
Ja, die Tour endet in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln.
Für kleine Kinder sind auf Anfrage spezielle Kindersitze verfügbar.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung von Fahrrad und Helm, den Besuch von Künstler-Workshops in drei Oaxacan-Vierteln, Bio-Trail-Mix-Snacks sowie Wasser und Kaffee oder Tee – alles begleitet von einem zertifizierten lokalen Experten, der jede Wandmalerei zum Leben erweckt und dich am frühen Nachmittag zurückbringt.
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