Du startest mit dem Speedboot von der Bucht von Kotor, schwimmst in der Blauen Höhle Montenegros und erkundest die Insel Unsere Liebe Frau vom Felsen mit ihrer Kirche. Auf Mamula Island erfährst du spannende Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg und tauchst in versteckte U-Boot-Tunnel ein – alles mit einem lokalen Guide, der jede Station lebendig macht. Beim Vorbeifahren an den venezianischen Fassaden von Perast spürst du Ehrfurcht und Verbundenheit – und mit etwas Glück zeigen sich sogar Delfine.
Ich werde nie vergessen, wie still es wurde, als wir von Kotor ablegten – nur das Brummen des Motors und die salzige Luft. Unser Skipper Nikola grinste, als er uns Regenjacken reichte „für alle Fälle“ (der Himmel sah zwar gut aus, aber ich nahm trotzdem eine). Wir sausten über die Bucht zur Blauen Höhle. Das Wasser wechselte ständig die Farbe – mal tiefgrün, mal fast silbern. Als wir schließlich den Motor in der Nähe der Höhle ausmachten, war das Blau so intensiv, dass es fast unwirklich wirkte. Ich sprang rein, bevor ich es mir anders überlegen konnte. Anfangs kalt, dann irgendwie elektrisierend? In der Höhle hallte das Lachen von den Felsen wider. Mein Freund wollte einen dramatischen Sprung machen und rutschte leicht aus; Nikola lachte so sehr, dass er fast sein Handy fallen ließ.
Nach dem Abtrocknen (mehr oder weniger) ging’s weiter zur Insel Unsere Liebe Frau vom Felsen. Eine winzige Insel mit einer Kirche, die wie aus einem Märchen wirkt. Eine Einheimische, die Kerzen verkaufte, winkte uns zu, als wir anlegten. Wir hatten nur etwa 20 Minuten, aber ich schlenderte rein und betrachtete die alten Gemälde – manche verblasst, andere überraschend leuchtend. Unser Guide erzählte, wie Seeleute die Insel durch das Versenken alter, mit Steinen beladener Schiffe aufgebaut haben. Ich versuchte „Hvala“ (Danke) zu sagen und habe es vermutlich total verhauen; sie lächelte trotzdem.
Der nächste Teil überraschte mich – Mamula Island sieht aus der Ferne wunderschön aus, doch aus der Nähe erkennt man, dass es im Zweiten Weltkrieg ein Gefängnis war. Nikola nahm kein Blatt vor den Mund und erzählte Geschichten, die mir trotz der warmen Sonne einen Schauer über den Rücken jagten. Dann fuhren wir zu den U-Boot-Tunneln, die direkt in die Felsen gehauen sind. Es war ein eigenartiges Gefühl, dort hineinzutreiben – kühle Luft, Echos, alles plötzlich grau und still, nur das Wasser, das gegen die Betonwände schlug.
Zum Schluss fuhren wir an Perast vorbei, wo die venezianischen Häuser dicht am Ufer stehen. Das Licht war inzwischen golden auf dem Wasser; ich versuchte ständig Fotos zu machen, doch keine Aufnahme fing das ein, was ich vom Boot aus sah. Für ein paar Sekunden tauchten sogar Delfine auf – alle griffen hektisch zum Handy, riefen aber meistens nur „Schau!“ Stattdessen. Wenn ich jetzt die Augen schließe, höre ich noch das Motorengeräusch, das langsam hinter uns leiser wurde, als wir zurück nach Kotor fuhren… Ich wünschte, die Fahrt hätte nie enden müssen.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden, inklusive Fahrtzeit zwischen den Stationen.
Ja, während der Tour darfst du in der Blauen Höhle schwimmen – Schnorchelmasken werden gestellt.
Alle Gebühren und Steuern sind im Buchungspreis inklusive.
Ja, es gibt einen 20-minütigen Stopp auf der Insel, wo du die Kirche besichtigen und Fotos machen kannst.
Der lizenzierte Skipper/Guide spricht während der Tour Englisch.
Babys sind willkommen, müssen aber aus Sicherheitsgründen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, Schnorchelmasken stehen für die Schwimmstopps wie in der Blauen Höhle zur Verfügung.
Assistenztiere sind auf dieser privaten Bootstour erlaubt.
Dein Tag beginnt mit der Abholung an der Marina in der Bucht von Kotor. Alle Treibstoffkosten sind inklusive, du musst dich um nichts Extra kümmern. Für alle gibt es Schwimmwesten (auch für Kinder), Schnorchelmasken für den Sprung in die Blaue Höhle, Regenjacken falls das Wetter umschlägt, WLAN an Bord zum sofortigen Teilen der Fotos, leise Musik im Hintergrund und natürlich alle Eintrittsgelder und Steuern sind bereits bezahlt. Dein Skipper ist nicht nur lizenziert, sondern kennt sich bei jeder Station bestens aus und macht die Tour zu einem besonderen Erlebnis.
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