Du wirst Namibia spüren: Elefanten bei Dämmerung in Etosha beobachten, barfuß über die Sossusvlei-Dünen laufen, mit Einheimischen an staubigen Straßen ins Gespräch kommen und jeden Abend an einem neuen, aber immer gemütlichen Ort schlafen. Lange Fahrten, unterbrochen von Lachen und echten Wildtierbegegnungen – eine Reise, die lange nachklingt.
Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, als ich mich für diese 6-tägige Safari ab Windhoek anmeldete – nur, dass ich eine Auszeit von Bildschirmen und Alltag brauchte. Am ersten Nachmittag in Etosha hielt unser Guide Johannes an einem beleuchteten Wasserloch an. Da war diese Ruhe, alle warteten gespannt – dann tauchte eine Elefantengruppe aus der Dämmerung auf. Man hörte ihre Schritte auf dem trockenen Boden, und ich dachte nur, wie winzig wir in diesem Moment waren. Das Abendessen schmeckte danach gleich viel besser, vielleicht weil wir alle den Atem angehalten hatten.
Der nächste Tag brachte Tier um Tier – Löwen, die entspannt herumlagen, als gehörte das Revier ihnen (was ja auch so ist), Zebras, die in einer Reihe vorbeizogen, und sogar ein Nashorn in der Ferne. Johannes kannte jeden Vogelruf. Er zeigte uns Spuren, die ich sonst glatt übersehen hätte. Beim Halt in Okaukuejo für eine Erfrischung freuten sich meine Beine über die Pause, doch mein Kopf spielte immer noch die Löwensichtung vom Morgen ab. In der Etosha Village schlief ich in dieser Nacht wie jemand, der endlich alle Sorgen losgeworden ist.
Die Fahrt durch Damaraland war lang, aber auf eine seltsame Weise friedlich – die Landschaft scheint hier endlos zu sein. Wir trafen Herero-Frauen, die am Straßenrand Kunsthandwerk verkauften; ihre bunten Kleider leuchteten im Staub. Swakopmund fühlte sich nach Tagen in der Wildnis wie eine andere Welt an: Meeresluft, deutsche Bäckereien, Kinder auf Fahrrädern vor pastellfarbenen Häusern. Ich versuchte, einer Bäckerin „Guten Morgen“ zu sagen, und sie lächelte – mein Akzent war wohl ziemlich unverständlich.
Der letzte Teil – Sossusvlei und Deadvlei – sah bei Sonnenaufgang fast unwirklich aus, als hätte jemand die Farben zu stark aufgedreht. Der Aufstieg auf die Big Daddy-Düne hat mich fast umgehauen (Sand ist kein Spaß), aber oben zu stehen, mit roten Körnern in den Schuhen... das war es wert. Die rissige weiße Tonfläche von Deadvlei mit den abgestorbenen Bäumen lässt sich kaum richtig fotografieren. Auf dem Rückweg hielten wir am Sesriem Canyon; die kühle Luft dort unten und die Echos beim Spaziergang waren ein besonderes Erlebnis.
Am letzten Morgen vor der Rückfahrt nach Windhoek besuchten wir ein Geparden-Schutzprojekt bei Solitaire. Die Tiere aus nächster Nähe zu sehen war schön, aber auch ein bisschen traurig – sie können aus verschiedenen Gründen nicht mehr in die Wildnis zurück. Das hat mich mehr beschäftigt, als ich erwartet hatte. Wenn mich jetzt jemand nach Namibia oder einer Safari fragt, denke ich an diese stillen Momente – die Stille am Wasserloch oder das Lachen mit Fremden beim Frühstück in der Wüste – und ja, das lässt sich schwer beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Ja, Abholung und Rückfahrt innerhalb Windhoeks sind inklusive.
Die Tour beinhaltet eine Nacht im Etosha Park und eine weitere in der Nähe im Etosha Village.
Ja, Mahlzeiten sind laut Reiseplan enthalten; am Sossusvlei-Tag ist ein Brunch dabei.
Ja, vor dem Abendessen am dritten Tag hast du Freizeit in Swakopmund.
Du übernachtest in Doppelzimmern mit eigenem Bad in Lodges oder Gästehäusern.
Ja, im Damaraland gibt es Stopps bei Herero-, Damara- und Himba-Märkten am Straßenrand.
Alle Pirschfahrten werden von einem professionellen, englischsprachigen Fahrer und Guide begleitet.
Ein mittleres Fitnesslevel ist empfehlenswert, da es zu Fuß und beim Dünensteigen aktiv wird.
Deine Reise umfasst fünf Übernachtungen in Doppelzimmern mit eigenem Bad; Hoteltransfer in Windhoek; Transport im klimatisierten Safari-Fahrzeug; geführte Pirschfahrten im Etosha; Besuche bei den Dünen von Sossusvlei, Deadvlei und Sesriem Canyon; Begegnungen mit lokalen Gemeinschaften; eine einstündige Geparden-Schutzprojekt-Tour bei Solitaire; dazu reichlich Wasser unterwegs – alles so organisiert, dass du dich einfach nur auf den Moment konzentrieren kannst.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?