Folge kurvigen Straßen von Tromsø in die wilden arktischen Fjorde, halte Ausschau nach Rentieren oder sogar Walen, wenn du Glück hast. Wärm dich am Lagerfeuer bei Grøtfjord mit einfachem Mittagessen und heißen Getränken auf, während dein Guide Geschichten erzählt – und vielleicht Fotos macht, die du wirklich behalten willst. Roh, still und überraschend gemütlich.
Wir waren schon halb über Kvaløya, als mir auffiel, wie still es war – nur das Knirschen des Schnees unter unseren Stiefeln, wenn wir anhielten. Unsere Guide Anna zeigte immer wieder Dinge, die ich sonst nie bemerkt hätte: eine Reihe winziger Hufabdrücke im Matsch (Rentiere, offenbar) oder wie sich das Licht über dem Grøtfjord so schnell veränderte, als würde jemand einen Schalter umlegen. Sie reichte mir eine Thermoskanne mit etwas Warmem – ich glaube, es war Moltebeerentee? – und ich verbrannte mir fast die Zunge, was mir aber gar nichts ausmachte. Die Luft roch nach kaltem Metall und Kiefernnadeln.
Ich hatte nicht erwartet, so viel Wild direkt bei Tromsø zu sehen. Einmal mussten wir langsamer fahren, weil zwei Elche einfach die Straße überquerten, als gehörte sie ihnen. Anna lachte und sagte, das sei hier ganz normal, was mich fragen ließ, was im Norden Norwegens sonst noch alles „normal“ ist. Wir beobachteten Seeadler, die über dem Fjord kreisten (ich habe einen gesehen, oder vielleicht war es nur eine große Möwe – ich bin mir immer noch nicht sicher). Im Winter, erzählte sie, kann man mit Glück sogar Orcas vom Ufer aus entdecken. Jemand aus unserer Gruppe schwor, eine Flosse gesehen zu haben, aber ehrlich gesagt war das wohl eher Wunschdenken.
Mittagessen gab es am Lagerfeuer nahe Grøtfjord – einfache Sandwiches und heiße Getränke, aber irgendwie schmeckte das draußen mit tauben Fingern und roten Wangen vom Wind viel besser. Anna machte Fotos von uns (sie ist auch Fotografin) und versprach, sie später zu schicken; normalerweise bin ich auf Bildern eher unbeholfen, aber hier fühlte es sich viel natürlicher an. Irgendwas hat es, mit Fremden am Feuer zu sitzen, die genauso kalt und glücklich sind wie du – das macht alles ganz entspannt. Ach ja – falls nötig, gibt es eine Notfall-„Naturtoilette“. Nicht glamourös, aber na ja, gehört eben dazu.
Immer wieder denke ich daran, wie blau alles aussah, als wir zurück nach Tromsø fuhren – so ein Blau, das man kaum beschreiben kann, wenn man das arktische Winterlicht nicht selbst erlebt hat. Es fühlte sich gleichzeitig vertraut und völlig neu an.
Die Tour dauert mehrere Stunden, beginnt früh in Tromsø und endet rechtzeitig für Abendaktivitäten.
Nein, es gibt keine Hotelabholung; Treffpunkt ist der Busbahnhof in Tromsø.
Du kannst Rentiere, Elche, Seeadler, Robben und in den Wintermonaten vielleicht Wale wie Buckelwale oder Orcas entdecken.
Ja – ein leichtes Mittagessen mit heißen Getränken wird am Lagerfeuer serviert.
Winteranzüge und Stiefel sind an Bord verfügbar, falls benötigt; eigene wind- und regendichte Kleidung solltest du mitbringen.
Ja – die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, und spezielle Kindersitze sind vorhanden.
In der Regel gibt es eine Toilettenpause; je nach Standort sind manchmal nur Naturtoiletten verfügbar.
Ja, du kommst früh genug zurück, um an Abendtouren wie Nordlichtjagden teilzunehmen.
Dein Tag umfasst den Transport ab Tromsø mit einem erfahrenen Fahrer-Guide, der die Straßen bestens kennt, warme Winteranzüge und Stiefel bei Bedarf, Fotos von deinem professionellen Fotografen-Guide (später per Mail), Snacks und heiße Getränke am Lagerfeuer, bevor es zurück in die Stadt geht – alles in einem entspannten arktischen Abenteuer.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?