Begleite eine kleine Gruppe durch Krakau Altstadt, koste lokalen Käse und Bier, dann traditionelle Suppen und handgemachte Pierogi. Dein Guide erzählt Geschichten, während ihr zu den lebhaften Straßen Kazimierz’ spaziert, wo jüdisch inspirierte Snacks, Kuchen und ein Wodka-Shot warten – alles inklusive. Freu dich auf gute Laune, neue Geschmäcker und Erinnerungen, die bleiben.
Ich gebe zu, ich hätte nicht gedacht, dass unsere Krakau Food Tour mitten am Mały Rynek startet. Doch da standen wir – nur eine kleine Gruppe und unsere Gastgeberin Marta, die uns begrüßte, als würden wir uns schon ewig kennen. Der Platz vibrierte noch vom Tag, und irgendwo roch es verführerisch nach frisch gebackenem Brot (ich glaube, der Duft hat uns verfolgt). Los ging’s mit einem runden Brot, einem Stück regionalem Käse und einem Bier, das besser schmeckte als alles, was ich zuhause kenne. Marta erzählte gleich, warum Krakau eine regelrechte Suppen-Liebe hat – und ich musste zugeben, ich hatte nie wirklich darüber nachgedacht. Hier gibt’s sogar ein eigenes Suppenfestival. Nur in Polen.
Danach schlenderten wir durch die Altstadt – Kopfsteinpflaster unter den Füßen, die Luft wurde langsam kühler – und suchten uns eine kleine Suppenbude. Ich versuchte „żurek“ auszusprechen (Li lachte herzlich, ich hab’s wohl verhunzt), aber der Geschmack war unglaublich: rauchig und sauer zugleich. Für einen Moment herrschte Ruhe, nur das Klirren der Löffel und das Summen eines Handys in der Ecke waren zu hören. Dann folgten wir Marta entlang der Königsroute – sie zeigte uns den Wawelhügel, der im Abendlicht leuchtete – und setzten uns zu Pierogi, die mit den Tiefkühl-Dingern meiner Oma nichts zu tun hatten. Auch Kartoffelpuffer gab’s, außen knusprig. Lustig, wie anders sich vertrautes Essen anfühlt, wenn man es an einem neuen Ort genießt.
Kazimierz war ganz anders – lauter, mit Musik, die aus den Bars drang, und Menschen, die schnell auf Polnisch (und Englisch) redeten. Das jüdische Viertel hat seinen eigenen Rhythmus, den man auch ohne Geschichtswissen spürt. Wir probierten etwas Süßes (ich entschied mich für einen Mohnkuchen) und tranken einen Schuss Bison-Gras-Wodka, der angenehm brannte. Marta erzählte von ihrer Kindheit hier; ich merkte, dass Food Tours eigentlich vor allem von den Menschen leben. Irgendwann war ich satt, aber wollte noch nicht gehen.
Die Tour findet am Abend statt und dauert mehrere Stunden, während ihr zu Fuß durch Altstadt und Kazimierz mit mehreren Essensstopps schlendert.
Eine Abholung vom Hotel ist bei der privaten Tour-Option für zentrale Krakauer Hotels möglich.
Du probierst lokalen Käse mit Brot, traditionelle Suppen wie żurek oder Barszcz, Pierogi oder Kartoffelpuffer, Jägereintopf oder Kohlrouladen, Kuchen nach Wahl sowie Bier und Wodka.
Ja, Vegetarier sind auf allen Touren willkommen, außer bei mehreren Allergien oder veganer Ernährung.
Der Treffpunkt ist der Mały Rynek (Kleiner Marktplatz) im Zentrum von Krakau.
Ja, dein Probierpaket enthält ein lokales Bier am ersten Stopp und später einen Shot bekannten polnischen Wodkas in Kazimierz.
Die Tour läuft größtenteils zu Fuß, gelegentlich werden nachhaltige Straßenbahnen genutzt.
Übrig gebliebenes Essen wird an gemeinnützige Organisationen gespendet, die obdachlose Menschen in Krakau unterstützen.
Dein Abend umfasst alle Kostproben – lokalen Käse mit Brot und Bier am Kleinen Marktplatz, traditionelle Suppe an einem versteckten Ort, klassische Pierogi oder Kartoffelpuffer, Jägereintopf oder Kohlrouladen, Kuchen nach Wahl und einen Shot polnischen Wodka. Ein freundlicher Guide führt dich durch die Altstadt bis nach Kazimierz. Für ausgewählte Optionen ist eine private Hotelabholung vor Tourbeginn möglich, bevor es gemeinsam zu Fuß losgeht.
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