Du reitest durch den Catalina State Park und den Coronado Forest mit einem lokalen Guide, der dich persönlich mit deinem Pferd vertraut macht. Genieße den Duft der Wüstenpflanzen nach Regen, bestaune uralte Saguaros aus nächster Nähe, halte für Fotos mit den Santa Catalina Mountains im Hintergrund – und lass dich überraschen, was dir unterwegs alles auffällt.
Ich hätte dickere Socken anziehen sollen. Das war mein erster Gedanke, als wir auf Rancho de Los Cerros ankamen, knapp außerhalb von Tucson. Mein linker Stiefel saß etwas locker, aber ehrlich gesagt war ich viel mehr abgelenkt davon, wie das Morgenlicht die Adobe-Wände zum Leuchten brachte und wie unsere Guide Maria schon über etwas lachte, das mein Partner über „Stadt-Hände“ gesagt hatte. Die Ranch ist älter, als sie aussieht – sie erzählte uns, dass sie schon länger hier ist als Arizona ein Bundesstaat ist, damit hatte ich nicht gerechnet. Es gab eine kurze Wartezeit, bis jeder sein Pferd zugeteilt bekam (ich wurde mit einem sanften Riesen namens Dusty zusammengebracht), aber Maria meinte, das sei aus Sicherheitsgründen und man solle sich nicht hetzen. Absolut verständlich.
Als wir endlich in den Catalina State Park ritten, roch man den Duft von Kreosot und etwas Süßem, das ich bis heute nicht genau benennen kann – vielleicht Mesquite? Die Pferde wirkten ruhig, selbst als ein Roadrunner quer über den Weg schoss und eines der Kinder aufschrie. Maria zeigte auf einige der Saguaros, die aussahen, als würden sie seit Jahrhunderten winken. Ich versuchte ein Foto zu machen, ließ mein Handy aber fast fallen; sie grinste nur und sagte: „Du wirst dich sowieso besser erinnern, wenn du es nicht festhältst.“ Wahrscheinlich hatte sie recht. Die Santa Catalina Mountains waren so nah, dass man fast ihren Schatten auf der Haut spüren konnte – diese Ruhe dort lässt einen erst richtig merken, wie laut es im Kopf sonst oft ist.
Wir machten auf halber Strecke Halt für Fotos (Maria knipste uns und brachte uns zum Lachen, indem sie „Käse!“ rief), und ich erinnere mich, wie ich einfach nur da saß, während Dusty sein Gewicht unter mir verlagerte und eine leichte Brise die Cholla-Kakteen zum Rascheln brachte. Es war nichts Aufregendes oder Dramatisches – einfach ehrliche Wüstenluft und dieses seltsame Gefühl von Geborgenheit, wenn man sich klein fühlt in so einer großen Landschaft. Auf dem Rückweg fragte jemand Maria, ob ihr diese Wege jemals langweilig werden. Sie schüttelte den Kopf und meinte, jede Tour sei anders, weil die Leute immer wieder neue Dinge entdecken. Jetzt verstehe ich, was sie meinte.
Der geführte Ausritt dauert etwa 90 Minuten durch den Catalina State Park und den Coronado National Forest.
Ja, aus Sicherheitsgründen liegt das Maximalgewicht bei 104 kg (230 lbs).
Das Mindestalter für Reiter liegt bei 8 Jahren.
Nein, diese Aktivität wird Schwangeren nicht empfohlen.
Nein, der Treffpunkt ist direkt auf Rancho de Los Cerros, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten.
Nein, es sind keine Vorkenntnisse nötig; die Guides wählen das passende Pferd für dein Können aus.
Ja, alle benötigten Sättel und Ausrüstungsgegenstände sind im Preis enthalten.
Ja, mit etwas Glück entdeckst du Vögel oder Roadrunner entlang des Weges.
Dein Tag umfasst die komplette Reitausrüstung, die dir auf Rancho de Los Cerros vor dem Ausritt in den Catalina State Park und den Coronado National Forest bereitgestellt wird. Ein erfahrener lokaler Guide sorgt dafür, dass du das passende Pferd bekommst, damit du dich während der 90-minütigen Tour sicher und wohl fühlst.
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