Wade mit einem Naturführer durch Zypressensümpfe, entdecke seltene Orchideen und Tiere aus nächster Nähe, cruise mit einem lokalen Kapitän zwischen Delfinen in den 10.000 Islands und genieße echtes Everglades-Essen zum Mittag. Bereite dich auf schlammige Schuhe, frische Luft und unerwartete stille Momente vor – und vielleicht ein kleines Stück Wunder, das du mit nach Hause nimmst.
„Siehst du diese Orchidee?“ flüsterte unsere Guide Maria und hockte sich leise in den Schatten der Zypressen. „Viele Menschen kommen ihr ganzes Leben hierher und entdecken nie eine.“ Ich stand knöcheltief im kühlen Wasser, die Schuhe quietschten (Wasserschuhe gab’s auf Wunsch), und versuchte, nicht zu sehr auf die Spinnweben zu starren, die zwischen den Ästen funkelten. Die Luft roch nach Erde und etwas Süßem – vielleicht den Orchideen? Über uns zwitscherten Vögel, doch sonst war es still, abgesehen vom Rascheln unserer kleinen Gruppe und Marias Geschichten darüber, dass dieser Sumpf älter ist als Miami selbst. Irgendwie fühlte sich das ganz anders an als jeder Park, den ich je besucht hatte – lebendiger, fast magisch.
Nachdem wir uns so gut es ging abgetrocknet hatten (wechselkleidung mitbringen – glaub mir), stiegen wir wieder in den Van Richtung Everglades City. Das Mittagessen in einem kleinen Café schmeckte besser als erwartet – knuspriger Wels, Krautsalat und Key Lime Pie, der mich breit grinsen ließ. Unser Kapitän für die Bootstour durch die 10.000 Islands ist hier geboren; er zeigte uns Delfine, die durch die Bugwelle tauchten, und erzählte, welche Mangroveninseln früher Handelsposten oder Verstecke waren. Ein Moment der Stille entstand, als ein Manati auftauchte – so eine Ruhe plant man nicht, sie passiert einfach.
Der krönende Abschluss war die Airboat-Fahrt weit draußen auf dem „River of Grass“. Wind im Gesicht, Sonnenstrahlen, die durch Wolken auf das endlose Wasser blitzten. Wir legten an einer Bauminsel an, auf der früher Menschen lebten – wenn man lange genug stillstand, konnte man fast die Stimmen der Vergangenheit hören. Große Alligatoren lagen faul im flachen Wasser (viel größer als gedacht), dazu unzählige Vögel, bei denen ich den Überblick verlor. Meine Haare waren vom Wind zerzaust, die Schuhe schlammverkrustet – aber das war mir egal. Solche Tage bleiben einem im Herzen – noch jetzt erwische ich mich dabei, wie ich an die Stille unter den Zypressen denke.
Ja, die Abholung erfolgt in Fort Lauderdale, bevor es zu den Everglades geht.
Die Sumpfwanderung ist Teil der Ganztagestour und dauert normalerweise etwa eine Stunde im Big Cypress National Preserve.
Ja, Wasserschuhe können ausgeliehen werden, falls du keine alten Sneakers mitbringst.
Du kannst Alligatoren (auch Jungtiere), Manatis, Delfine, rosafarbene Löffler, Pelikane und viele weitere Vögel sowie seltene Orchideen entdecken.
Ja, das Mittagessen in einem lokalen Café in Everglades City ist im Preis enthalten.
Es wird empfohlen, nach der Sumpfwanderung Wechselkleidung dabei zu haben.
Die Tour findet in kleinen Gruppen statt, um Komfort und bessere Tierbeobachtungen zu gewährleisten.
Ja, die Tour umfasst das Big Cypress National Preserve sowie Teile der Everglades, inklusive Loop Road und 10.000 Islands.
Dein Tag beinhaltet die Abholung in Fort Lauderdale oder Umgebung, Eintrittsgelder für alle besuchten Parks entlang des Tamiami Trail und im Big Cypress National Preserve, Nutzung von Wasserschuhen für die Sumpfwanderung (oder eigene Sneakers), Wanderstöcke auf Wunsch, Snacks und Getränke (still, sprudelnd oder Softdrinks) sowie ein Mittagessen in einem lokalen Café vor der Rückfahrt am Nachmittag.


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