Begleite Kenny nach Einbruch der Dunkelheit durch Chinatown, erfahre, wie Ratten in NYC überleben und warum sie genau dort auftauchen. Freu dich auf echte Geschichten, geheime Einblicke, ein paar Schreckmomente (von echten Ratten) und viel Spaß. Inklusive cooler Souvenirs – so siehst du die Straßen mit ganz anderen Augen und wirfst vielleicht jedem Schatten einen zweiten Blick zu.
Jemand schwenkt eine Taschenlampe knapp über dem Boden, direkt neben einem Haufen schwarzer Müllsäcke – das ist Kenny, unser „Rat Daddy“ Guide, und ehrlich gesagt wirkt er hier viel mehr zuhause als wir. Das Erste, was mir auffällt, ist der Geruch – nicht schlimm, eher eine Mischung aus gebratenen Dumplings und feuchtem Karton. In Chinatown herrscht nachts eine ganz eigene Stimmung; halb die Restaurants haben noch offen, aus den Lüftungen steigt Dampf auf, und wir spähen in die Gassen, um Ratten zu entdecken. Dass ich mal so viel über Ratten lachen würde, hätte ich nicht gedacht, aber hier sind wir, folgen Kenny, der auf kleine Hinweise zeigt: angeknabberte Pizzastücke, winzige Löcher am Bordstein. Er kennt jeden Winkel – es ist, als könnte er die Müllberge der Stadt wie eine Landkarte lesen.
Kenny erzählt, wie New York gegen seine Ratten kämpft (und manchmal verliert). Plötzlich hält er mitten im Satz inne, als eine dicke braune Ratte über den Bürgersteig flitzt – ich bin tatsächlich erschrocken. Hinter mir flüstert jemand: „Da ist sie!“ – als wären wir auf Safari oder so. Das hat irgendwie was Spannendes. Er erklärt, warum manche Ecken mehr Ratten anziehen (irgendwas mit Restaurantzeiten und Müllabfuhr), klingt dabei aber nie belehrend – eher amüsiert über das Ganze. Als ich frage, ob Ratten sich an Menschen gewöhnen, grinst er und meint, die denken wahrscheinlich, wir sind die komischen.
Die Tour dauert etwa 90 Minuten, aber die Zeit verfliegt, wenn man nachts unter Neonlichtern durch die Straßen zieht und mit Fremden über Ungeziefer quatscht. Am Ende gibt’s Ratten-Aufkleber und Postkarten (die ich zuhause an den Kühlschrank gepappt habe – mein Mitbewohner findet’s furchtbar). Es gibt diesen Moment, in dem alles still wird, bis auf den fernen Verkehr und jemanden, der über einen schlechten Ratten-Witz lacht. Ich denke noch oft an diesen Blick die leere Straße hinunter, Müllsäcke wie Wachen aufgereiht, und daran, dass unter unseren Füßen eine ganz eigene Welt verborgen ist, die die meisten nie wahrnehmen.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht.
Die Tour dauert etwa 90 Minuten.
Babys und Kleinkinder sind im Kinderwagen willkommen.
Kenny Bollwerk („Rat Daddy“), Erfinder von „Rat Tok“, führt die Tour.
Du erkundest die Gassen und Nebenstraßen von Chinatown und lernst viel über das urbane Wildleben.
Ja, inklusive sind Ratten-Aufkleber und Postkarten.
Ja, Assistenztiere sind willkommen.
Ja, der Startpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Abend umfasst 90 Minuten mit Kenny Bollwerk als Guide, der dir seine wildesten Ratten-Geschichten erzählt, während ihr durch Gassen und Straßenecken streift, in denen die Nager zuhause sind. Dazu bekommst du ausgefallene Ratten-Aufkleber und Postkarten als Souvenirs, bevor du wieder ins normale Stadtleben eintauchst.
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