Du läufst über Salems unebene Straßen und hörst Geschichten von Hexen, Revolutionären und Erfindern – und siehst, wo Geschichte wirklich passiert ist. Stehe an alten Gräbern auf dem Old Burying Point Cemetery, halte an den Bänken des Witch Trials Memorial und entdecke skurrile Details wie Houdinis Gefängnisausbruch oder Bells Telefonvorführung. Nicht immer bequem oder sauber – aber du wirst Salem wirklich kennenlernen.
Als Erstes fiel mir das Knirschen von Kies unter den Füßen am Old Burying Point auf. Es war nicht still – irgendwo spielte leise Musik aus einem Fenster, und unser Guide (Mike? Mark? Ich bin schlecht mit Namen) machte immer wieder Pausen, damit wir sie hören konnten. Er zeigte auf das Grab von Richter Hathorne, sein Finger schwebte über den verwitterten Buchstaben. Die Luft roch nach feuchtem Laub und etwas Süßem aus einer nahegelegenen Bäckerei. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Friedhof so etwas auslösen kann, aber ehrlich gesagt hat es mich berührt.
Wir schlängelten uns durch Salems Straßen, während Mike erzählte, dass es hier nicht nur um Hexen ging – sondern auch um Revolutionäre, die bei Bier Pläne schmiedeten, Millionäre, die mit Schiffen reich wurden, und sogar Alexander Graham Bell, der über jemandes Wohnzimmer mit Drähten experimentierte. Im Lyceum Hall berichtete er von Bells erstem Telefonanruf (ich versuchte mir das vorzustellen – so verrückt, dass das hier passiert ist). Das wichtigste Stichwort für diese Tour ist „historischer Salem-Rundgang“, aber was mir im Kopf blieb, waren die kleinen Details: Houdini, der zum Spaß im Gefängnis saß, George Washington, der nur ein paar Blocks entfernt schlief. Manchmal senkte Mike die Stimme und alle hörten gespannt zu; dann lachte er wieder über seine eigenen Witze.
Immer wieder warf ich Blicke auf die Bänke des Salem Witch Trials Memorial – jede mit einem Namen, einem Datum, und wie die Person starb. Eine Gruppe Teenager machte Selfies, doch ein Mädchen setzte sich einfach still für eine Weile auf eine Bank. Unser Guide ließ uns länger verweilen als geplant. Die Sonne kam für ein paar Sekunden heraus und traf den Stein genau richtig – diesen Moment vergesse ich nicht. Zum Schluss landeten wir am Lappin Park, wo die Statue von Samantha Stevens breit grinsend auf dem ehemaligen Grundstück von Richter Hathorne steht. Irgendwie poetische Gerechtigkeit, oder? Wer also einen Tagesausflug in Salem sucht, der mehr als nur Hexenprozesse zeigt, ist hier genau richtig.
Die Tour dauert etwa 90 Minuten und führt über ungefähr eine Meile.
Ja, du besuchst das Salem Witch Trials Memorial und erfährst mehr über seine Bedeutung.
Ja, ein Halt ist am Old Burying Point Cemetery – einem der ältesten Friedhöfe Amerikas.
Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitfahren; Assistenzhunde sind erlaubt.
Der historische Salem-Rundgang beginnt um 12 Uhr; Check-in ist 15–20 Minuten vorher in der 8 Central Street.
Ja – Parkhäuser in der New Liberty, Bridge & Congress Street; Parkplätze in der Church Street & Front Street; außerdem Parkscheinautomaten mit Passport-App.
Die Route führt über schmale Gehwege und Kopfsteinpflaster; Teilnehmer sollten eine Meile in 90 Minuten mit Pausen gehen können.
Ja – der Guide nutzt einen Verstärker, damit alle die Geschichten während des Rundgangs gut hören können.
Dein Tag beinhaltet einen 90-minütigen historischen Salem-Rundgang mit einem professionellen lokalen Guide, der einen Verstärker nutzt, damit keine Geschichte im Straßenlärm verloren geht; du hältst an Orten wie dem Old Burying Point Cemetery und dem Witch Trials Memorial und hörst spannende Geschichten aus vier Jahrhunderten – alles gut erreichbar mit Parkhäusern und Parkplätzen in der Nähe.


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