Du paddelst unter Felsbögen in Lan Ha Bay, radelst durch Reisfelder zum Viet Hai Dorf, schläfst auf einem Boot in stillen Lagunen und teilst hausgemachte Mahlzeiten mit Einheimischen. Die Tage sind voll kleiner Überraschungen – vom Tintenfischfischen bei Nacht bis zu nebligen Ausblicken vom Navy Peak – und am Ende fühlst du dich, als hättest du hier wirklich gelebt.
Ich werde nie den ersten Sprung vom Boot vergessen – das Wasser in Lan Ha Bay war kälter als gedacht und ich glaube, ich habe so laut aufgeschrien, dass unser Guide Minh vom Deck lachen musste. Wir starteten auf der Insel Cat Ba (die übrigens viel ruhiger ist als Ha Long City) und sofort spürte man den Unterschied. Das traditionelle Holzboot knarrte leise, während wir an schwimmenden Fischerdörfern vorbeifuhren, wo Kinder uns von ihren Booten zuwinkten. Das Mittagessen dampfte schon, als wir wieder an Bord kamen – Fisch so frisch, dass man noch das Salz riechen konnte.
Das Kajakfahren durch die Felsbögen war viel aufregender als erwartet. Man musste manchmal den Kopf einziehen – mein Hut wäre fast davongeschwommen – und in der Bat Cave war es so still, dass man das Echo des eigenen Paddelschlags hören konnte. Minh zeigte uns eine Stelle, wo Fischer bei Stürmen ihre Boote festmachen. Später, als die Sonne alles in goldenes Licht tauchte (ja, klingt kitschig, war aber wirklich so), ankerten wir in einer Lagune ganz ohne andere Boote. Nachts Tintenfisch fischen war optional, aber ehrlich gesagt fühlte es sich schon perfekt an, einfach auf dem Deck zu liegen und dem Wasser beim Plätschern zuzuhören.
Am nächsten Morgen radelten wir vom Viet Hai Pier durch Reisfelder und einen Tunnel, aus dem kaltes Wasser auf meine Arme tropfte. Der Aufstieg zum Navy Peak war ganz schön anstrengend (ich sag’s ehrlich – gute Schuhe sind ein Muss), aber Minh brachte uns mit Geschichten aus seiner Schulzeit zum Lachen. Oben angekommen bot sich ein atemberaubender Blick über Cat Ba und Ha Long Bay – überall Nebel und Inseln. Das Mittagessen bei einer Einheimischen schmeckte wie hausgemacht von der Oma: Klebreis, gebratener Fisch und ein grünes Gericht, dessen Namen ich immer noch nicht kenne.
Am letzten Tag paddelten wir nochmal zu Ho Ba Ham – drei versteckte Lagunen, verbunden durch kleine Tunnel, die gerade breit genug für ein Kajak sind. Es roch nach nassem Stein und Algen. Als wir zurück in Cat Ba Stadt waren, fühlte ich mich sonnenverbrannt und salzig, aber seltsam entspannt. Wenn du einen Tagesausflug nach Lan Ha Bay suchst oder was Kurzes von Cat Ba, dann ist das nichts. Aber wenn du drei Tage echte Ruhe willst (und ein bisschen Muskelkater in Kauf nimmst), würde ich sofort wieder mitmachen.
Nein, die Tour erfordert gute Fitness für Kajakfahren, Radfahren, Trekking und steile Anstiege.
Du schläfst zwei Nächte auf dem Boot in verschiedenen ruhigen Lagunen von Lan Ha Bay.
Ja, alle Mahlzeiten sind inklusive – Mittag- und Abendessen gibt es an Bord oder bei einer Familie im Viet Hai Dorf.
Die Tour ist für Reisende zwischen 10 und 55 Jahren geeignet.
Die Tour startet auf Cat Ba Insel; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
Nein, die Tour wird bei Herz-Kreislauf-Problemen oder Rückenverletzungen nicht empfohlen.
Schnorcheln ist bei den Badepausen in Lan Ha Bay optional.
Der Guide spricht Vietnamesisch und einfaches Englisch; die Kommunikation ist locker und freundlich.
Deine drei Tage beinhalten alle Mahlzeiten – frisch zubereitet an Bord oder bei einer Familie im Dorf – geführte Kajaktouren wann immer du paddeln möchtest, Radtouren durchs Viet Hai Tal mit deinem Guide, Trekking zum Navy Peak für spektakuläre Ausblicke, zwei Nächte auf einem komfortablen Boot in ruhigen Lagunen (mit Tintenfischfang-Ausrüstung für Neugierige), alle Transfers per Boot oder Fahrrad und viel Zeit zum Entspannen oder Entdecken, bevor du nachmittags zurück nach Cat Ba Stadt kommst.
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