Du kriechst durch echte Cu Chi Tunnel bei Ho-Chi-Minh-Stadt, probierst lokale Tapioka und heißen Tee mit deiner Gruppe und hörst Geschichten von einer Reiseleiterin, die jeden Winkel kennt. Hotelabholung und Rückfahrt sind inklusive – du musst dich nur auf das Abenteuer einlassen und vielleicht ein Wechselshirt mitbringen, falls du Platzangst hast.
Wir waren schon halb auf der Autobahn raus aus Ho-Chi-Minh-Stadt, als mir auffiel, wie grün die Landschaft wurde. Unsere Reiseleiterin Hien warf immer wieder Geschichten über die Schulter – von ihrem Onkel, der hier lebte, von den alten Kautschukbäumen, die am Fenster vorbeizogen. Im Bus lag so ein leichter Geruch von Feuchttüchern und Wasserflaschen in der Luft – das riecht man wohl bei Gruppenreisen heute. Jemand hinten versuchte zu schlafen, gab aber auf, als Hien erzählte, wie die Vietcong diese Tunnel mit bloßen Händen gegraben hatten. Man kann es sich kaum vorstellen, bis man wirklich drinsteht.
Das Erste, was einem bei Cu Chi auffällt, sind nicht die Tunnel, sondern die Ruhe. Es gab ein paar andere Gruppen, aber meistens hörte man nur Vögel und einen süßlichen Duft von irgendwo kochender Maniokwurzel. Hien zeigte uns ein paar alte Fallen (sie nannte sie mit einem halben Lächeln „Souvenirs aus dem Krieg“), dann gab sie uns Stücke von Tapiokawurzel und schenkte kleine Tassen heißen vietnamesischen Tee ein. Ich habe mir die Zunge verbrannt, weil ich ungeduldig war. Die Tunnel selbst? Viel enger als gedacht – beim Kriechen taten mir die Knie weh und mein Shirt klebte am Rücken, aber ich musste laut lachen, als ich fast stecken blieb.
Ich versuchte, ein paar vietnamesische Sätze nachzusprechen, die Hien uns beigebracht hatte, während wir auf die Gruppe warteten (Li lachte, als ich „Danke“ sagte – ich hab’s wohl ziemlich verhauen). Auf der Rückfahrt herrschte eine müde Stille im Bus, als würde jeder das Erlebte noch einmal durchgehen. Es ist seltsam, wie etwas so Schweres sich ganz normal anfühlen kann, wenn man es einmal berührt hat. Manchmal denke ich noch an die kühle Erde unter meinen Händen dort unten.
Die Cu Chi Tunnel liegen etwa 75 Kilometer nordwestlich von Ho-Chi-Minh-Stadt.
Ja, die Abholung erfolgt von Hotels in den Bezirken 1, 3 und 4.
Du bekommst Tapioka-Snacks, vietnamesischen heißen Tee, Wasserflaschen, Cracker und Feuchttücher.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Der Guide spricht während der Tour Englisch.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, aber nicht empfohlen für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen.
Ja, alle Eintrittsgebühren sind im Preis inbegriffen.
Für kleine Gruppen kommt ein Bus oder klimatisierter Minivan zum Einsatz.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel in zentralen Bezirken von Ho-Chi-Minh-Stadt, alle Eintrittsgelder für die Cu Chi Tunnel, eine Reiseversicherung während der Tour, einen englischsprachigen lokalen Guide mit persönlichen Geschichten, traditionelle Tapioka-Snacks und vietnamesischen heißen Tee vor Ort (plus Wasserflaschen und Cracker), Feuchttücher nach dem Tunnelkriechen, falls du sie brauchst, und die Rückfahrt zum Bezirk 1.
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