Du tauchst ein in das ländliche Vietnam: Räucherstäbchen rollen in Quang Phu Cau, Bambusfischfallen flechten in Thu Sy und die berühmte Sojasoße von Ban Yen Nhan direkt vor Ort probieren. Mit lokalem Guide und Hoteltransfer erlebst du authentische Handwerkskunst und nimmst garantiert den süß-rauchigen Duft mit nach Hause.
Fotos vom Räucherdorf Quang Phu Cau hatte ich schon gesehen, aber nichts bereitet einen wirklich auf das Erlebnis vor. Zuerst fallen die Farben ins Auge – knalliges Pink und Rot überall, als hätte jemand den ganzen Hof mit Farbe übergossen. Unser Guide Hien scherzte, dass er selbst nach Jahren noch Räucherpulver in den Schuhen findet. Ich habe versucht, selbst einen Stab zu rollen (gar nicht so einfach) und der Duft – süß und rauchig – klebte den ganzen Morgen an meinen Händen. Die Dorfbewohner nahmen unsere unbeholfenen Versuche gelassen; eine ältere Frau lächelte nur und klopfte mir auf den Arm, als ich die Hälfte meiner Stäbchen fallen ließ.
Die Fahrt zum Fischfallen-Dorf Thu Sy war ruhig, nur das Summen der Motorräder und ab und zu ein Hahn durchbrachen die Stille. Nur etwa eine Stunde von Hanoi entfernt, fühlt es sich an wie eine andere Welt – endlose Felder, die Luft schwer vom Duft des grünen Reises. Den Webern zuzusehen war fast hypnotisch. Ihre Finger flogen über die Bambusstreifen und formten filigrane Fischfallen, die sie seit Generationen herstellen. Ich habe versucht mitzumachen, landete aber meist nur mit Splittern in den Fingern (hat sich gelohnt). Im Hintergrund lief im Radio alte vietnamesische Popmusik. Das ist mir irgendwie besonders im Gedächtnis geblieben.
Unser letzter Halt war das Sojasoßendorf Ban Yen Nhan – nur 25 km von Hanoi entfernt, aber ehrlich gesagt hatte ich vorher noch nie davon gehört. Der Duft dort ist anders: salzig-süß, fast nussig. Wir probierten direkt aus dem Fass (ein salziger Kick gleich zu Beginn) und Hien erzählte, dass jede Familie ihr eigenes Rezept hat, das seit Generationen weitergegeben wird. Li lachte, als ich versuchte, „tuong“ auf Mandarin auszusprechen – ich habe es wohl total verhauen – und zeigte uns dann, wie sie die großen Fässer mit langen Holzrührern umrühren. Es hat etwas Beruhigendes, Essen so langsam und mit viel Geduld hergestellt zu sehen.
Ich denke immer wieder an diese Momente – das klebrige Räucherpulver an meinen Händen oder der erste Geschmack der Sojasoße, der viel länger anhielt als erwartet. Wenn du einen Tagesausflug ab Hanoi suchst, der wirklich persönlich wirkt (und nicht nur eine weitere To-do-Liste), hat mich dieser hier in jeder Hinsicht überrascht.
Quang Phu Cau liegt in kurzer Fahrentfernung von Hanoi und ist Teil dieses Tagesausflugs.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel im Altstadtviertel Hanoi sind inklusive (außer bei der „Local Guide“-Option).
Ja, du kannst in Quang Phu Cau selbst Räucherstäbchen rollen und auch mit nach Hause nehmen.
Ban Yen Nhan ist bekannt für traditionelle Sojasoßenrezepte, die seit Generationen weitergegeben werden und zu den besten Vietnams zählen.
Die Tour ist rollstuhlgerecht und für alle Fitnesslevels geeignet; Babys können im Kinderwagen mitfahren.
Ja, private Touren können mit Guides in Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch oder Thailändisch organisiert werden.
Das Dorf liegt etwa 25 km von Hanoi entfernt – eine kurze Fahrt im Rahmen des Tagesausflugs.
Dein Tag beinhaltet Hotelabholung und Rückfahrt im Zentrum von Hanoi (Altstadt), Eintritt zu den Handwerksdörfern, Wasserflaschen für die Erfrischung zwischendurch, einen professionellen lokalen Guide (mit mehrsprachigen Optionen bei privaten Touren) sowie die Möglichkeit, eigene Räucherstäbchen zu fertigen, die du als Souvenir mitnehmen kannst. Zurück geht es im klimatisierten Fahrzeug.
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