Erkunde die wilde Sinai-Wüste bei Sharm El Sheikh auf einem Quad mit lokalem Guide, rufe deinen Namen am Echo-Berg, genieße Beduinen-Tee in einem traditionellen Zelt und probiere den Kamelritt (viel Glück!). Hoteltransfer ist inklusive – bring nur gute Laune und am besten eine Sonnenbrille, die du nicht verlierst.
Fast hätten wir unseren Abholtermin verpasst, weil ich meine Sonnenbrille nicht finden konnte – typisch. Unser Fahrer wartete geduldig vor dem Hotel in Sharm El Sheikh, ohne mit der Wimper zu zucken, während wir schließlich hektisch rausstürmten. Die Fahrt in die Süd-Sinai-Wüste war viel ruhiger als erwartet; nur Sand und diese Berge in der Ferne, alles irgendwie golden und flach. An der Quad-Station begrüßte uns unser Guide Mustafa mit einem breiten Grinsen und verteilte Helme. Er erklärte mir die Steuerung gleich zweimal (ich sah wohl ziemlich nervös aus), aber ehrlich gesagt war es viel leichter als gedacht, sobald wir losfuhren.
Die Quads wirbelten so viel Staub auf, dass er mir bis in die Zähne flog – aber ich will mich nicht beschweren, es fühlte sich irgendwie cool an, die Wüste so zu schmecken. Wir folgten Mustafa über verschlungene Sandpfade, während die Motoren unter uns summten. Ab und zu zeigte er auf etwas – eine Eidechse, die über den Sand huschte, oder eine Pflanze, deren Namen ich sofort wieder vergaß. Als wir den Echo-Berg erreichten, forderte er uns auf, unsere Namen zu rufen; mein eigenes Echo zurückzuhören brachte mich zum Lachen, viel mehr als ich erwartet hatte. Diese trockene Luft macht alles irgendwie klarer – sogar die Geräusche.
Dass ich es so sehr genießen würde, in einem Beduinenzelt zu sitzen, hätte ich nicht gedacht. Der Tee war heiß und kräuterig (ich glaube Salbei?), aus einer abgenutzten Kanne eingeschenkt von einer Frau, die lächelte, aber kaum sprach. Mustafa erzählte uns ein bisschen vom Leben der Beduinen, während wir auf abgenutzten Teppichen im Schneidersitz saßen. Plötzlich klingelte jemandes Handy mit Popmusik – das hat den Moment kurz zerstört, aber alle mussten lachen. Der Kamelritt danach war... naja, sagen wir mal, Kamele haben definitiv ihre eigene Meinung dazu, wer als Erstes aufsteigt.
Auf dem Rückweg begann die Sonne hinter den Bergen unterzugehen und alles wirkte irgendwie weicher – nicht mehr so hart wie am Morgen. Meine Hände waren vom Lenker staubig und mein Haar roch nach einer Mischung aus Staub und Tee. Manchmal denke ich noch an dieses Echo zurück; wie klein man sich dort draußen fühlt, aber gleichzeitig auch irgendwie grenzenlos.
Die Fahrt durch die Wüste dauert etwa 50 Minuten mit dem Quad oder Dune Buggy.
Ja, Abholung und Rückfahrt im klimatisierten Fahrzeug sind inklusive.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig – die Guides erklären alles sicher und einfach.
Man hält an, erlebt den natürlichen Echo-Effekt und macht Fotos von der Landschaft.
Du bekommst traditionellen, heißen Beduinen-Kräutertee in einem Beduinenzelt serviert.
Ja, Helme sind Teil der Ausrüstung und sorgen für deine Sicherheit.
Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; alle Fitnesslevels sind willkommen, aber Schwangeren wird die Tour nicht empfohlen.
Nein, alles ist inklusive, außer wenn das Gesamtgewicht auf einem Doppel-Quad 150 kg übersteigt – dann ist ein Einzel-Quad Upgrade nötig.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt im klimatisierten Fahrzeug in Sharm El Sheikh, Eintrittsgelder, professionelle Wüstenguides mit ausführlicher Sicherheitseinweisung, etwa 50 Minuten Quad- oder Dune Buggy-Fahrt (je nach Wahl), Helme für alle, einen Fotostopp am Echo-Berg mit Spaß beim Echo-Rufen sowie eine entspannte Pause mit Kräutertee in einem traditionellen Beduinenzelt, bevor es zurück zum Hotel geht.
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