Gleite ab Sharm El Sheikh über das Rote Meer, schnorchle an den farbenfrohen Riffen von Ras Mohammed mit einem lokalen Guide, entspanne auf der weichen White Island und genieße ein frisches Mittagessen an Bord, während die Sonne auf türkisfarbenen Wellen tanzt. Ein Tag voller Lachen, salziger Haare und Momenten, in denen Ägypten gleichzeitig endlos und nah wirkt – ein Erlebnis, das lange nachwirkt.
Kurz nach Sonnenaufgang schlenderten wir am Pier in Sharm El Sheikh entlang, die salzige Meeresluft schon spürbar. Unser Guide Karim winkte uns zu einem flachen weißen Boot – er war schon viel früher auf den Beinen als wir und grinste, als gehöre ihm das Rote Meer. Wir legten so flott ab, dass ich meinen Hut festhalten musste, während das Wasser gegen den Rumpf schlug. Eine Mischung aus Aufregung und noch halb verschlafener Stimmung lag in der Luft. Ich erwischte mich dabei, wie ich die Küste beobachtete, die langsam hinter uns verschwand – Ägypten wirkt von hier draußen ganz anders, fast so, als würde es den Atem anhalten.
Der erste Schnorchelstopp am Ras Mohammed fühlte sich an, als würde man in eine andere Welt eintauchen. Das Wasser war anfangs eiskalt – ehrlich gesagt ein kleiner Schock – aber man gewöhnt sich schnell und fängt an, all die Details zu entdecken. Karim zeigte auf einen Papageienfisch, der genüsslich am Korallengestein knabberte (man konnte das Knirschen unter Wasser sogar hören). Meine Maske beschlug ständig, aber das störte mich nicht; überall blitzten wilde Blau- und Gelbtöne auf. Einige blieben lieber in Bootsnähe, ich hingegen ließ mich ungewollt treiben – wohl abgelenkt von einer kleinen silbernen Fischschwarm, der an meiner Hand vorbeizog.
Nach einer Weile kletterten wir zurück an Bord zum Mittagessen – gegrilltes Hähnchen, Reis und ein Salat, der viel besser schmeckte, als er aussah (Respekt an den Koch!). Der Meereswind wirbelte ständig die Servietten durcheinander, also gaben wir irgendwann auf und aßen oft mit den Händen. Danach ging’s weiter zur White Island: ein schmaler Sandstreifen mitten im Nirgendwo. Der Moment, als ich den weichen Sand betrat, war fast unwirklich – er quietschte unter den Füßen, die Sonne spiegelte sich überall. Die Leute lachten, machten Fotos, ich stand meistens nur da und blinzelte ins türkisfarbene Wasser. Es ist erstaunlich, wie still es dort selbst mit vielen Menschen wird.
Auf der Rückfahrt waren alle leicht sonnenverbrannt und müde – auf die gute Art, die man nur nach einem Tag im Wasser kennt. Karim erzählte Geschichten aus seiner Kindheit hier – wie sein Onkel früher an den Riffen fischte, bevor der Tourismus alles veränderte. Meine Haare waren voller Salz, die Haut klebrig vom Sonnenschutz, aber ehrlich gesagt? Ich denke manchmal noch an diesen weißen Sandstreifen, wenn es zuhause mal wieder zu laut wird.
Die Tour umfasst 2–3 Schnorchelstopps an Korallenriffen während der Bootsfahrt.
Ja, der Transfer von und zu Hotels in Sharm El Sheikh ist im Preis enthalten.
Nein, es sind keine Vorkenntnisse nötig; professionelle Guides unterstützen Anfänger und erfahrene Schwimmer gleichermaßen.
Ja, es wird ein frisch zubereitetes Mittagessen mit Softdrinks und saisonalem Obst serviert.
Babys sind willkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Die Tour wird nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schwangere.
Schnorchelausrüstung kann an Bord gegen Aufpreis geliehen werden.
Das Boot steuert auch die White Island an – eine bekannte Sandbank mit weichem weißen Sand und türkisfarbenem Wasser.
Dein Tag beinhaltet den Transfer vom und zum Hotel in Sharm El Sheikh, eine entspannte Bootsfahrt zu den Riffen von Ras Mohammed und zur Sandbank White Island, zwei bis drei geführte Schnorchelstopps mit viel Zeit im Wasser, ein frisch zubereitetes Mittagessen mit Softdrinks direkt an Bord – und falls gewünscht, professionelle Fotos oder Ausrüstungsverleih, bevor es zurück zum Hotel geht, mit salzverkrustetem Haar und voller Erinnerungen.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?