Du reitest auf gutmütigen Pferden mit einem einheimischen Guide durch den Regenwald und die Weiden von St. Croix. Wenn Saison ist, probierst du frisch gepflücktes Obst, begegnest Bauernhofhunden und besonderen Rinderrassen und erfährst unterwegs spannende Geschichten über das Land – alles in deinem eigenen Tempo.
Ich hätte nie gedacht, dass ich beim Aufsteigen aufs Pferd in St. Croix nervös sein würde – aber genau so war’s. Der Sattel kam mir viel höher vor als in meiner Kindheit, und in der Luft hing dieser dichte, grüne Duft, wie ihn nur die Karibik nach einem Regenschauer kennt. Unsere Guide Carla grinste nur und drückte mir einen Helm in die Hand (ich hatte vorher gefragt – Sicherheit geht vor, auch wenn’s albern aussieht). Sie gab uns einen kurzen Crashkurs, nichts Kompliziertes, gerade genug, damit wir uns – und die Pferde – nicht blamieren. Mein Pferd hieß Mango. Er war von meinem Smalltalk wenig beeindruckt.
Der Weg führte uns erst unter riesigen Bäumen entlang, wo plötzlich alles ganz still wirkte – abgesehen vom Knirschen der Hufe und Carlas Stimme, die uns immer wieder kleine Geschichten über das Land erzählte. Sie zeigte uns wilde Guaven direkt am Wegesrand. Wir hielten sogar an, um eine zu probieren: sauer und süß zugleich, die Finger klebrig. Es gab auch Kühe – ganz andere als die, die ich kannte, eine lokale Rasse. Die schauten uns an, als wären wir die Seltsamen. Einmal kamen wir an ein paar geretteten Hunden vorbei, die im Schatten dösten; einer wedelte kurz mit dem Schwanz, machte sich aber nicht die Mühe aufzustehen.
Wir ritten weiter über offene Weiden, von denen man bis zum Horizont sehen konnte, wo das Grün in den Himmel überging. Carla erzählte, wie einige der Pferde hier gerettet oder aufgezogen wurden – sie kannte jedes Tier beim Namen und wusste zu jedem eine Geschichte. Ich habe Mangos Links und Rechts ständig verwechselt (er hat’s mir verziehen). Irgendwann kam die Sonne raus und alles roch wieder warm und erdig. Es war nie hektisch; wir ritten einfach in dem Tempo, das für alle passte.
Dieses Panorama über das Tal beim kurzen Wasserstopp geht mir nicht mehr aus dem Kopf – es war ganz still, nur irgendwo in den Bäumen zwitscherten Vögel. Wenn du überlegst, in St. Croix mal einen Reitausflug zu machen, mach dir keine Sorgen, wenn du Anfänger bist oder lange nicht geritten bist; hier wird wirklich auf dich geachtet. Und ja, meine Beine waren beim Absteigen ganz schön wackelig – aber es hat sich gelohnt.
Ja, es gibt vorab einen kurzen Einführungskurs, damit sich Anfänger sicher fühlen.
Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden und führt durch Regenwald und Weideland.
Helme sind auf vorherige Anfrage verfügbar.
Du wirst wahrscheinlich lokale Rinder, Hof- und Rettungshunde sowie viele Pferde auf dem Gelände sehen.
Du kannst unterwegs saisonales Obst probieren, wenn es gerade reif ist.
Diese Tour ist nicht geeignet für Reisende mit aktuellen Verletzungen oder Operationen an Rücken, Hüfte, Knie, Knöchel oder Fuß.
Ja, Assistenztiere sind erlaubt.
Ja, in der Nähe des Treffpunkts gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Dein Tag beinhaltet einen 1,5-stündigen geführten Ausritt durch den Regenwald und die Weiden von St. Croix, mit der Möglichkeit, saisonales Obst direkt von den Bäumen zu probieren; Helme gibt’s auf Anfrage vorab; außerdem triffst du unterwegs einige der geretteten Tiere, bevor du entspannt (und vielleicht etwas staubig) zurückkehrst.
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