Steig in ein Seekajak auf Sydney Harbour, gleite mit einem lokalen Guide unter der berühmten Brücke hindurch, lande auf der selten zugänglichen Goat Island (Genehmigung inklusive) und höre Geschichten, die du in keinem Reiseführer findest. Freu dich auf salzige Luft, Lacher über falsche Aussprache und Fotos, die du lange behalten willst.
Als wir von Blackwattle Bay ablegten, fiel mir als Erstes die Ruhe auf – nur das leise Plätschern des Wassers am Kajak und ein paar Möwen, die sich über uns lautstark unterhielten. Unser Guide Dave (ein waschechter Sydneysider, wie er uns mindestens dreimal betonte) reichte mir ein Carbon-Paddel, das viel leichter war, als ich erwartet hatte. Ich war ehrlich gesagt nervös, ob ich mithalten kann, doch er brachte alle mit seinem Humor über unsere wackeligen Anfänge zum Lachen: „Bevor wir die Brücke erreichen, habt ihr eure Seebeine.“ Die Stadt wirkte von hier draußen irgendwie weicher, fast ein bisschen verträumt.
Unter der Harbour Bridge hindurch zu paddeln war fast unwirklich – klar, man kennt sie von Postkarten, aber direkt darunter zu sein, ist nochmal etwas ganz anderes. Dave, der nebenbei auch Fotograf ist, machte ein paar Bilder, während wir kurz treiben ließen. Die Luft roch salzig und frisch, vermischt mit Sonnencreme und einem Hauch vom Fischmarkt in Darling Harbour. Unser Ziel war Goat Island – Memel, wie Dave es in der Sprache der Aborigines nannte – auf die man ohne Genehmigung nicht einfach so darf. Er hatte alles für uns geregelt. Das Anlanden fühlte sich an wie ein geheimer Zugang; im Busch summten Zikaden, und obwohl meine Arme schon müde waren, war es eine glückliche Erschöpfung.
Der Spaziergang auf Goat Island war ein bisschen gespenstisch – alte Sandsteingebäude, die von Sträflingen errichtet wurden, wilde Büsche, die sich an die Felsen klammerten, und überall flitzten Vögel umher. Dave erzählte uns Geschichten aus der Vergangenheit der Insel (ich habe „Memel“ wahrscheinlich ziemlich verhunzt, aber er lachte nur und korrigierte mich nicht). Es war etwas Besonderes zu wissen, dass kaum jemand heute hierher darf. Auf dem Rückweg Richtung Darling Harbour brannten meine Hände ein wenig vom anfänglichen Festhalten am Paddel, aber das merkte ich kaum, weil wir alle darüber plauderten, was uns am meisten überrascht hatte. Noch immer denke ich an den Blick zurück auf Sydneys Skyline vom Wasser aus – irgendwie gleichzeitig riesig und klein.
Ja, die Genehmigung zum Anlanden auf Goat Island ist im Tourpreis enthalten.
Eine gute körperliche Fitness ist nötig; Teilnehmer sollten schwimmen können und sich im Wasser wohlfühlen.
Ja, dein Guide ist professioneller Fotograf und schickt dir nach der Tour kostenlos einen Link zu den Bildern.
Die Tour beginnt an der Blackwattle Bay im Sydney Harbour.
Nein, Essen ist nicht inklusive, aber nach der Tour bist du nah bei den Sydney Fish Markets, wo du gut essen kannst.
Du bekommst hochwertige Seekajaks (Ein- oder Zweier), leichte Carbon-Paddel, Schwimmwesten (PFDs) und Sonnencreme.
Die Tour setzt Fitness und Sicherheit im Wasser voraus; Anfänger sind willkommen, wenn sie sich sicher fühlen.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung von Profi-Seekajaks (Ein- oder Zweier), leichte Carbon-Paddel, Schwimmwesten (PFDs), Sonnencreme für die australische Sonne, einen erfahrenen lokalen Guide, der auch Fotograf ist (und dir später Profi-Fotos schickt), sowie die spezielle Genehmigung für das Anlanden auf Goat Island – alles bereits organisiert, bevor du das erste Mal ins Wasser eintauchst.
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