Dein Tagesausflug beginnt in München mit einem sympathischen Guide und einer gemütlichen Busfahrt durch Bayerns Winterlandschaft. Erkunde Oberammergaus bemalte Gassen, erklimme Neuschwansteins Türme mit Tickets ohne Anstehen und genieße eine Pause am Alpsee oder ein Mittagessen vor Ort. Unterwegs erwarten dich kleine Überraschungen und unvergessliche Momente.
Fast hätte ich den Bus verpasst, weil der Deckel von meinem Kaffee nicht richtig drauf wollte – typisch. Aber der Fahrer hat mich die Sonnenstraße hochrennen sehen, grinste und winkte, als hätte er das schon öfter erlebt. Unsere Reiseleiterin Sabine hat sofort alle entspannt – sie machte sogar einen Witz über die bayerische Pünktlichkeit (bei mir hat’s ja nicht ganz geklappt). Im Bus roch es angenehm nach Tannennadeln, wahrscheinlich von einem Schal oder einfach der kalten Luft, die an unseren Jacken hing. Wir fuhren los, während München langsam erwachte.
Kaum aus der Stadt raus, zeigte Sabine auf Details, die ich sonst nie bemerkt hätte – und erzählte eine kurze Geschichte über König Ludwig II., die ihn viel menschlicher wirken ließ, nicht nur als Legende, die Neuschwanstein gebaut hat. Dann ging’s weiter nach Oberammergau, das ich bisher nur von den Passionsspielen kannte. Die bemalten Häuser aus der Nähe zu sehen, war etwas ganz Besonderes. Die Farben wirkten unter dem grauen Himmel gedämpft, aber trotzdem irgendwie warm. Sabine erklärte das Lüftlmalerei, und ich versuchte es nachzusprechen – sie lachte freundlich über meine Aussprache (zu Recht). Die Holzschnitzer waren schon bei der Arbeit – einer winkte uns aus dem Fenster, den Meißel noch in der Hand.
Als wir in Hohenschwangau ankamen, waren meine Zehen zwar kalt, aber die Stimmung super. Sabine holte unsere Tickets ohne Anstehen fürs Schloss Neuschwanstein, während wir über das Mittagessen diskutierten – wer Bargeld dabei hat, findet hier genug Möglichkeiten. Der Aufstieg zum Schloss dauerte länger als gedacht – ich musste öfter Pause machen, um den Nebel über dem Alpsee zu beobachten. Dieser Weg hat etwas Magisches: Man hört das Knirschen der Stiefel im Schnee, riecht irgendwo Holzrauch, und plötzlich taucht das Schloss zwischen kahlen Ästen auf, als hätte es nur auf dich gewartet. Drinnen hallten unsere Schritte, und ich fragte mich, wie sich Ludwig wohl gefühlt hat, wenn er hier allein durch die Gänge schritt.
Die Marienbrücke habe ich wegen Eis ausgelassen, aber einige wagten den Weg für Fotos (vielleicht beim nächsten Mal). Auf der Rückfahrt nach München wurde es ruhig – Sabine schlief vorne ein, während jemand im Gang Ingwerkekse verteilte. Es ist erstaunlich, wie schnell Fremde an so einem Tag vertraut werden. Noch heute denke ich oft an den Blick über den Alpsee, wenn es zuhause ruhig wird.
Die Tour startet um 9 Uhr in München und endet am Abend, insgesamt etwa 10 Stunden inklusive Fahrtzeit.
Nein, das Mittagessen ist nicht enthalten, aber in Hohenschwangau gibt es mehrere Restaurants für deine Pause.
Dein Guide organisiert die Tickets ohne Anstehen vor Ort; bezahlt wird bar im Bus.
Der Aufstieg dauert 30–40 Minuten und ist teilweise steil; eine mittlere Fitness ist empfehlenswert.
Das ist wetterabhängig – bei Eis kann sie gesperrt sein. Frag am besten deinen Guide am Tag der Tour.
Die Führung im Schloss ist auf Englisch.
Nein, Treffpunkt ist Sonnenstraße 1 im Zentrum von München.
Nein, die Tickets müssen bar im Bus bezahlt werden.
Im Preis enthalten sind die Hin- und Rückfahrt im komfortablen Bus ab München mit Live-Kommentar vom lokalen Guide, eine Fahrt durch das Künstlerdorf Oberammergau mit seinen berühmten bemalten Häusern, garantierte Tickets ohne Anstehen für Neuschwanstein (Barzahlung im Bus), sowie Freizeit zum Erkunden von Hohenschwangau oder einem Spaziergang am Alpsee, bevor es abends zurück nach München geht.
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