Gleite mit einem lokalen Guide durch Carnacs schattige Waldwege, besteige den Tumulus St Michel für grandiose Atlantikblicke und stehe mitten zwischen den geheimnisvollen Menhiren von Kermario. Freu dich auf kleine Überraschungen – salzige Luft, uralte Steine unter den Fingern und Lachen im Wald, das lange nachklingt.
Ich wusste nicht so recht, was mich in Carnac erwarten würde – nur, dass ich noch nie auf einem Segway gefahren bin und dass durch einen bretonischen Wald zu gleiten viel besser klang als eine weitere Bus-Tour. Unser Guide Yann war geduldig mit unseren wackeligen Anfängen (ich hätte fast einen Busch umgefahren), doch bald rollten wir über weiche Waldwege, die Räder summten leise unter den Bäumen. Die Luft roch nach feuchten Blättern und salziger Meeresbrise. Es ist verrückt, wie schnell man vergisst, dass man auf einer Maschine sitzt, und stattdessen nach Vögeln oder kleinen Sonnenflecken auf Moos Ausschau hält.
Wir machten Halt am Tumulus St Michel – Yann nannte ihn das „Dach von Carnac“. Er zeigte auf die Stelle, von der aus man bei guter Sicht fast 50 Kilometer über Felder hinweg sehen kann. Ich lehnte mich an meinen Segway, um kurz durchzuatmen (nicht vom Fahren, sondern von dem Ausblick – der erwischt einen wirklich unerwartet). Der Atlantikwind dort oben ist scharf und weckt einen richtig auf. Danach schlängelten wir uns zurück ins Unterholz zu den Menhiren von Kermario. Fotos hatte ich schon gesehen, aber neben diesen Steinen zu stehen… sie sind höher als gedacht und so exakt aufgereiht, dass einem der Nacken kribbelt. Yann erzählte eine Geschichte über Druiden – ich bekam nur die Hälfte mit, weil plötzlich ein Segway laut piepte und alle lachten.
Das Beste daran? Es fühlte sich überhaupt nicht gehetzt oder einstudiert an. Wir hatten Zeit, die Steine zu berühren – das Flechtenmoos war kalt und rau –, Fragen zu lokalen Legenden zu stellen. Yann schien jede schräge Anekdote aus Carnacs Geschichte zu kennen. Es gab diesen Moment, in dem alles still wurde, bis auf ein paar Krähen über uns; bis heute erinnere ich mich mehr an diese Ruhe als an jeden Museumsbesuch. Also ja, wenn du etwas draußen erleben willst, das entspannt ist und nicht anstrengend, ist diese Segway-Tour genau das Richtige.
Die geführte Segway-Tour dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten.
Ja, die Nutzung des Segways ist im Preis inbegriffen.
Ja, während der Tour hältst du sowohl am Tumulus St Michel als auch bei den stehenden Menhiren von Kermario.
Die Tour wird Schwangeren sowie Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht empfohlen.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig; dein Guide erklärt dir zu Beginn alles Wichtige zum Segway-Fahren.
Ja, in Carnac gibt es öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe des Treffpunkts.
Ja, ein ortskundiger Guide begleitet die gesamte Segway-Tour und erzählt unterwegs spannende Geschichten.
Dein Tag beinhaltet die volle Nutzung eines Segways für 1 Stunde und 30 Minuten, während du mit einem erfahrenen lokalen Guide Carnacs Waldwege erkundest; Stationen sind der Tumulus St Michel mit Panoramablick und die berühmten Menhire von Kermario, bevor es zurück in die Stadt geht.
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