Du fährst an Highlights wie dem Eiffelturm und Notre-Dame vorbei – bei einer privaten oder geteilten Seine-Bootstour in Paris für kleine Gruppen. Lausche den Geschichten deines Guides, bring eigene Snacks oder Getränke mit und genieße den Blick auf die Stadt – egal ob Sonne oder Regen, dank überdachtem Boot. Paris vom Wasser aus zu erleben, hat etwas still Magisches – besonders in guter Gesellschaft.
„Ist das wirklich die Freiheitsstatue?“ fragte ich und blinzelte zu der kleinen, grünlichen Figur, während wir langsam vom Port Javel Haut ablegten. Unser Guide grinste nur und nickte – anscheinend haben die Pariser tatsächlich ihre eigene Version, versteckt auf der Île aux Cygnes. Das Boot war kleiner, als ich erwartet hatte (wir hatten die private Tour zu viert gebucht), aber gerade das machte es so besonders: Es fühlte sich an, als würden wir heimlich in unserer eigenen kleinen Blase durch Paris gleiten. Das Dach über uns war Gold wert – auf halber Strecke zum Eiffelturm fing es an zu nieseln, der Geruch von nassem Stein und Fluss lag in der Luft, aber wir blieben trocken, tranken Wasser und ließen die Stadt an uns vorbeiziehen.
Mir war gar nicht klar, wie anders Paris vom Wasser aussieht, bis ich wirklich auf der Seine war. Der Eiffelturm ragte so nah auf, dass man fast danach greifen wollte – lauter Eisenornamentik und winkende Touristen oben drauf. Wir fuhren unter der Pont Alexandre III hindurch – die goldenen Statuen funkelten sogar an grauen Tagen – und unser Guide erzählte Geschichten von russischen Zaren und Allianzen, die ich längst vergessen hatte. Kurz vor der Pont Neuf wurde es plötzlich ganz still, nur das leise Brummen des Motors und irgendwoher Akkordeonmusik, die von Paris Plages herüberwehte. Mitten in all dieser Geschichte war es überraschend friedlich.
Dann tauchte Notre-Dame auf, immer noch gezeichnet, aber stolz, mit Gerüsten an den Seiten. Auf einem anderen Boot winkte jemand; unser Guide winkte zurück, als würden sie sich kennen (vielleicht taten sie das ja wirklich?). Ich versuchte, „Quai de la Tournelle“ auszusprechen, und Li lachte – mein Französisch ist wirklich hoffnungslos. Wir hatten Snacks dabei, wie empfohlen (Käse, was sonst), und ehrlich: Brie essen, während man an jahrhundertealten Brücken vorbeischippert, ist schon ein Erlebnis, mit dem ich noch lange angeben werde. Die ganze Runde dauerte etwa anderthalb Stunden – alles ganz entspannt – bevor wir wieder am Port Javel Bas anlegten.
Ich muss immer wieder an das letzte Stück entlang der Paris Plages denken, wo Leute unter Palmen lagen, als wäre es Miami und nicht Frankreich. Das Wetter wechselte ständig zwischen Sonne und Nieselregen, aber niemand schien sich daran zu stören – es fühlte sich an, als wüssten alle von diesem kleinen Geheimtipp, Paris mal ganz anders zu erleben. Wenn du eine Seine-Bootstour suchst, die entspannt und persönlich ist (vor allem mit einer kleinen Gruppe), dann ist diese hier wirklich zu empfehlen. Nur ein Tipp: Verlass dich nicht zu sehr auf Google Maps – den richtigen Steg zu finden, hat bei uns länger gedauert als gedacht.
Die Tour beginnt am Port Javel Haut in Paris, direkt gegenüber der Freiheitsstatue.
Die Bootsfahrt dauert etwa 1,5 Stunden vom Ablegen bis zur Rückkehr.
Du siehst die Freiheitsstatue (Paris), den Eiffelturm, die Pont Alexandre III, Musée d’Orsay, Louvre, Pont Neuf, die Kathedrale Notre-Dame und Paris Plages.
Ja, für alle Gäste gibt es während der Tour kostenloses Wasser.
Ja, du kannst gerne eigene Snacks oder Getränke mitbringen.
Ja, Haustiere sind sowohl bei privaten als auch bei geteilten Touren willkommen.
Bei Verspätung zur geteilten Tour gibt es leider keine Rückerstattung oder Umbuchung, da andere Gäste warten könnten.
Ja, in der Nähe vom Treffpunkt Port Javel Haut gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Im Preis enthalten sind Wasser für alle an Bord sowie sämtliche Steuern und Gebühren; du kannst eigene Snacks oder Getränke mitbringen; Assistenzhunde sind erlaubt; die Boote sind überdacht und bieten Schutz bei Sonne oder Regen; freundliche Guides aus Paris erzählen spannende Geschichten zu jeder Sehenswürdigkeit, bevor ihr am Ende wieder am Port Javel Bas ankommt.
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