Steig in Porto in ein kleines Boot mit lokalen korsischen Guides, erkunde die wilden roten Felsen der Scandola-Reserve und die Piana-Buchten, halte im Dorf Girolata zum Schwimmen oder Kaffee. Freu dich auf Geschichten, Lachen, vielleicht Käse – und Sonnenuntergangsfarben, die noch lange nachwirken.
Schon seit ich die alten Postkarten in Porto gesehen hatte – mit ihren feurigen Klippen und kleinen Booten – wollte ich die Scandola-Reserve unbedingt kennenlernen. Als Dominique und sein Sohn Joseph uns an Bord ihres kleinen Bootes winkten (größer als erwartet, und ja, mit Toilette), mischte sich die Vorfreude mit einem kleinen „Was hab ich mir da eingebrockt?“ Das Meer war ruhig, roch leicht metallisch, wie nasser Stein nach Regen. Dominique scherzte, der Wind sei Korsikas zweite Sprache – und er hatte Recht.
Wir glitten an Capo Rosso vorbei, wo die roten Felsen fast im Wasser zu leuchten schienen. Joseph zeigte auf Formen in den Klippen – ein Adler hier, ein Löwe dort – wobei ich ehrlich gesagt nur die Hälfte erkannte. Fließend wechselte er zwischen Französisch und Englisch, was mich ein bisschen wünschte, ich hätte in der Schule besser aufgepasst. Zwischendurch reichte er mir ein Stück lokalen Käse (ich glaube, es war Brebis?) und lachte, als ich versuchte, den Namen auszusprechen. Die Höhlen gaben unsere Stimmen zurück – das war auf eine seltsame Weise beruhigend.
Der Höhepunkt war der Halt in Girolata – erreichbar nur per Boot oder zu Fuß, was sich irgendwie fast wie ein Geheimtipp anfühlt. Ziegen streiften am Ufer umher, und zwei alte Herren stritten sich gemütlich beim Kartenspiel vor einem Café. Wir hatten etwa 40 Minuten Zeit zum Schwimmen oder Schlendern; ich setzte mich auf eine Mauer, genoss mein Eis und ließ die Füße über den Sand baumeln. Auf der Rückfahrt traf die Sonne die Piana-Buchten perfekt und tauchte alles für einen Moment in kupfernes Licht. Dieses Licht habe ich immer noch im Kopf.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen können mit an Bord genommen werden.
Du hast etwa 40 Minuten Zeit, um Girolata zu erkunden.
Ja, Joseph spricht Englisch und teilt während der Fahrt viele Infos.
Ja, das Boot verfügt über eine Toilette für die Gäste.
Das Boot ist rollstuhlgerecht und Assistenztiere sind erlaubt.
Je nach Wetter und Saison gibt es meist Zeit zum Schwimmen in einer der Buchten oder beim Stopp in Girolata.
Die Tour startet in Porto auf Korsika.
Dein Nachmittag beginnt mit dem Einsteigen in Porto, Dominique und Joseph begleiten dich als Guides. Alle Schutzgebühren für die Scandola-Reserve sind inklusive, ebenso die Nutzung der Bordtoilette und kostenloses Parken am Startpunkt. Außerdem hast du Zeit zum Schwimmen oder Entspannen beim Halt in Girolata, bevor es am Abend zurückgeht.
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