Begleite einen Farmer aus Clare auf einem Spaziergang entlang der Cliffs of Moher, lausche Geschichten vom Leben hier und genieße den Blick auf die Aran Islands und Connemara über die tosenden Wellen. Spüre die Gischt im Gesicht, halte an O’Brien’s Tower inne und lass dich per Taxi zurück nach Doolin bringen – alles inklusive für ein echtes Westirland-Erlebnis.
Das Erste, was mir auffiel, waren nicht die Klippen – sondern die Schafe. Ganz entspannt standen sie da und kauten, als ob sie weder uns noch den Atlantikwind, der ständig an meiner Kapuze zerrte, registrierten. Unser Guide Patrick – tatsächlich ein Bauer aus der Gegend – winkte jemandem auf der anderen Seite des Feldes zu und erzählte dann, wie seine Familie hier seit Generationen das Land bewirtschaftet. Er hatte diese Art zu erzählen, bei der man einfach zuhören wollte – nicht wie ein Vortrag, eher so, als würde er einem ein Geheimnis verraten.
Der Schotterweg entlang der Cliffs of Moher ist nicht schwer, aber nach einer Weile spürt man die Beine schon. An einer Stelle blieb Patrick stehen und zeigte auf die Aran Islands – kleine Flecken im Westen, die fast über den Wellen zu schweben schienen. Ich versuchte ein Foto zu machen, aber ehrlich gesagt sieht das nie so aus wie mit eigenen Augen. Die Luft roch salzig und frisch, zwischendurch mischte sich ein erdiger Duft vom Gras oder vielleicht den Schafen dazu – ganz genau wusste ich das nicht. Wir konnten bis nach Connemara und zur Dingle-Halbinsel schauen – zumindest meinte Patrick, das ginge, wenn man genau hinschaute. Als ich fragte, ob es ihm nie langweilig wird, hier zu leben, lachte er: „Nie – außer wenn der Regen seitlich kommt.“
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so klein fühlen würde, als wir bei O’Brien’s Tower standen und hinunter auf die Klippen schauten, die steil in den Atlantik abfallen. Der Sound ist gewaltig – Wellen, die unten aufschlagen, und Möwen, die über uns kreischen. Laut, aber auf eine seltsame Weise auch beruhigend? Schwer zu erklären, wenn man nicht selbst da war. Meine Stiefel waren inzwischen schlammig und meine Wangen taten vom Dauergrinsen im Wind weh. Die ganze Tour dauerte etwa drei Stunden, fühlte sich aber viel kürzer an.
Zum Schluss landeten wir im Cliffs of Moher Besucherzentrum, wo schon unser Taxi wartete (im Ticket inklusive – was eine echte Erleichterung war, denn meine Beine waren platt). Auf der Rückfahrt ins Dorf Doolin dachte ich immer wieder an das grüne Flickenteppich-Land über dem wilden blauen Meer. Dieses Bild bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf.
Die geführte Tour dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden auf einem 8 km langen Schotterweg.
Ja, eine Taxifahrt vom Besucherzentrum der Cliffs of Moher zurück ins Dorf Doolin ist im Preis enthalten.
Die Tour wird von einem lokalen Bauern geleitet, der unterwegs Geschichte und Legenden erzählt.
Trage feste Wanderschuhe und zieh warme, mehrere Schichten sowie regenfeste Kleidung an, da das Wetter schnell umschlagen kann.
Bei klarem Wetter sind die Aran Islands, die Connemara-Berge, die Dingle-Halbinsel, die Loop Head Halbinsel und O’Brien’s Tower zu sehen.
Der Weg ist einfach, erfordert aber eine Grundfitness und Schwindelfreiheit wegen der Klippenkanten.
Mahlzeiten sind nicht inklusive; Eintrittsgelder werden nicht erwähnt, aber die Taxifahrt zurück ist im Ticket enthalten.
Dein Tag umfasst eine geführte 3–3,5-stündige Wanderung entlang der Cliffs of Moher mit einem lokalen Bauern, der dich an historischen und landschaftlichen Highlights vorbeiführt; am Ende bringt dich dein Ticket mit dem Taxi bequem zurück ins Dorf Doolin – so kannst du entspannt die Beine hochlegen.
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