Du betrittst jahrhundertealte Kathedralen, hörst Geschichten von einer lokalen Führerin, die jeden Dublin-Kniff kennt, siehst das Book of Kells hautnah im Trinity College und schlenderst durch Straßen, in denen die Legenden lebendig sind. Kleine Überraschungen inklusive – ein Sonnenstrahl auf buntem Glas oder ein unerwartetes Lachen über alte Manuskripte.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft in der St. Patrick’s Cathedral leicht nach Kerzenwachs und Stein riecht – aber nicht so kalt oder leer wie in manch alter Kirche, sondern eher wie ein Ort, der gelebt wird. Unsere Führerin (ich glaube, sie hieß Niamh?) kannte jede schräge Geschichte dazu. Sie zeigte auf eine Tür mit groben Holzflicken und erzählte von zwei verfeindeten Familien, die dort Frieden schlossen – ich wünschte, ich hätte mehr gefragt, doch das Licht, das durch die hohen bunten Fenster fiel, zog mich in seinen Bann. Auf dem Boden schimmerte es fast blau.
Der Weg zum Trinity College fühlte sich an, als würde man zwischen zwei Welten schweben – der Straßenlärm verblasste hinter uns, und plötzlich waren da all die Studenten und die alten Steinbauten. Das Highlight dieser Tour ist natürlich das „Book of Kells“, aber ehrlich gesagt hat mich der Long Room oben fast noch mehr beeindruckt. Es riecht nach Papier, Staub und einem Hauch von etwas Süßem, vielleicht Politur. Unter Glas liegen zwei winzige Seiten des Manuskripts, die vor Farben nur so explodieren. Unsere Führerin erklärte, wie Mönche die Farben aus Beeren und Mineralien herstellten – sie lachte, als jemand rote Farbe mit Rote Bete vermutete (es war tatsächlich Bleioxid). Ich denke immer noch an diesen Raum, dessen Wände bis zur Decke mit Büchern gefüllt sind.
Wir machten auch Halt bei der Molly Malone Statue – die Leute machten Selfies und streichelten ihr bronzenes Kleid für Glück (ich habe es nicht probiert). Das Wetter wechselte ständig: Sonne, dann Nieselregen – irgendwie passte das perfekt zu Dublin. Am Dublin Castle liefen wir vorbei, konnten aber nicht rein, da es bis Dezember geschlossen ist; Niamh zuckte mit den Schultern und meinte, dafür müssten wir nochmal zurückkommen. Ehrlich gesagt störte mich das nicht – es gab genug zu entdecken.
Ja, der Eintritt ist bezahlt und du bekommst mit der Führung schnellen Zugang.
Nein, nur die Außenansicht ist Teil der Tour, da das Schloss bis Dezember geschlossen ist.
Ja, du besuchst das Trinity College und siehst die Book of Kells Ausstellung sowie den Long Room.
Die Tour findet in kleinen Gruppen statt, damit du dich wohlfühlst.
Ja, auf Wunsch bekommst du kabellose Audio-Headsets.
Nein, die Tour ist nicht für Rollstuhlfahrer oder Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
Eine qualifizierte, englischsprachige lokale Führerin begleitet jede Gruppe.
Dein Tag umfasst geführten Eintritt in die St. Patrick’s Cathedral mit allen Gebühren, schnellen Zugang zu allen Stationen inklusive Trinity College und der Old Library Long Room mit der Book of Kells Ausstellung (inklusive neuer digitaler Displays), einen Spaziergang am Dublin Castle außen, da innen aktuell geschlossen ist, sowie Stopps bei Sehenswürdigkeiten wie der Molly Malone Statue – alles geführt von einer kenntnisreichen lokalen Führerin in einer kleinen Gruppe.
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