Spüre die Meeresluft, während die Fähren an den Klippen der Amalfiküste entlangfahren, schlendere durch Amalfis mittelalterliche Straßen und Positanos bunte Treppen und teile lachend Zitronenspezialitäten mit Einheimischen – inklusive Transport ab Rom. Hier geht’s nicht nur ums Anschauen, sondern ums Fühlen: das Flattern der Wäsche und das Salz auf den Lippen.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Gedränge am Roma Termini – irgendwie schien jeder genau zu wissen, wo er hinwollte, nur unsere kleine Gruppe sammelte sich einfach am Gleis 12. Unser Guide Marco winkte uns mit einem entspannten Lächeln zu und verteilte die Zugtickets. Die Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Salerno war ruhig, fast schon zu ruhig für meinen Geschmack (ich erwarte bei italienischen Zügen immer ein bisschen mehr Rattern), aber so konnte ich die Landschaft beobachten, wie sie immer grüner wurde. Gegenüber saß eine Frau, die uns Zitronenbonbons anbot – sie erzählte, ihre Familie stellt die in Sorrent her. Eines davon liegt noch irgendwo in meiner Tasche.
Salerno wirkte wärmer als Rom, obwohl es gerade mal Mittag war. Wir gingen direkt zum Hafen, und die Luft roch nach Salz – scharf und vermischt mit Diesel von den Fähren. Die Überfahrt nach Amalfi war lauter als gedacht; die Wellen schlugen gegen das Metall, und Kinder schrien jedes Mal, wenn wir an einem weiteren Dorf in den Klippen vorbeifuhren. Als wir in Amalfi ausstiegen, zeigte Marco auf die Stufen der Kathedrale und riet uns, unbedingt die Papierläden zu besuchen (ich kaufte ein kleines Notizbuch, das ganz leicht nach Kleber riecht). In den engen Gassen hört man ein Gemisch aus Englisch, Deutsch und diesem weichen lokalen Dialekt, den ich nicht einordnen konnte. An einem Punkt stand ich einfach da und schaute hoch auf die Wäsche, die wie kleine Fahnen im Wind flatterte.
Als Nächstes kam Positano – eine weitere Fährfahrt, nach der meine Haare salzig und verheddert waren. Die Stadt ist steiler, als es Fotos zeigen; die Treppen hochzusteigen fühlte sich an wie ein Workout, vor dem mich niemand gewarnt hatte. Wir hatten dort etwa zwei Stunden Zeit. Ich gönnte mir eine Zitronengranita von einem alten Mann, der mich immer „Signora“ nannte, obwohl ich ziemlich sicher bin, dass er wusste, dass ich das noch nicht verdient hatte. Meine Freundin probierte Sandalen in einem Laden, wo der Besitzer ihren Fuß mit einem abgenutzten Holzstab maß – er sagte, das mache er schon seit 1974. Es ist verrückt, wie schnell man sich irgendwo zuhause fühlt, wenn die Leute so mit einem sprechen.
Die Rückfahrt mit der Fähre nach Salerno war ruhiger – alle sahen sonnenverbrannt und müde aus, nur Marco hatte noch Energie und erzählte uns von der neuen Architektur in Salerno, während wir vorbeifuhren. Im Zug zurück nach Rom beobachtete ich jemanden, der die Küste aus dem Fenster skizzierte; ich wünschte, ich hätte vorher gefragt, ob ich mal schauen darf, bevor wir gegen 20:30 Uhr wieder am Termini ankamen. Es gibt etwas Besonderes daran, die Amalfiküste so zu erleben – ein bisschen müde am Ende, aber innerlich noch voller Energie – das bleibt länger im Kopf als jedes Foto.
Du fährst mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Roma Termini nach Salerno und steigst dort auf die Fähre entlang der Küste um.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive; du hast in Amalfi und Positano freie Zeit für eigene Mahlzeiten oder Snacks.
Du hast etwa zweieinhalb Stunden, um Positano auf eigene Faust zu erkunden, bevor es mit der Fähre zurückgeht.
Ja, Hin- und Rückfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug zwischen Rom und Salerno sowie alle Fährtickets sind inklusive.
Der Guide spricht Englisch oder Spanisch, je nachdem, was du bei der Buchung auswählst.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; du triffst deine Gruppe am Bahnhof Roma Termini.
Die Rückkehr zum Bahnhof Roma Termini ist gegen 20:30 Uhr geplant.
Nein, wegen der vielen Treppen und Gehwege ist die Tour nicht für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet.
Dein Tag startet am Bahnhof Roma Termini, wo du deine Hochgeschwindigkeitszugtickets nach Salerno und alle Fährtickets entlang der Küste zwischen Salerno, Amalfi und Positano bekommst. In jedem Ort hast du genügend freie Zeit, bevor ihr abends gemeinsam nach Rom zurückfahrt.
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