Tauche direkt ins Capri-Leben ein: Triff deinen Guide am Marina Grande Hafen, versuche die Blaue Grotte oder umrunde bei schlechtem Wetter die Faraglioni per Boot, fahre mit dem Sessellift zum Monte Solaro für grandiose Ausblicke, schlendere durch die ruhigen Straßen von Anacapri und genieße die Blumenpracht in den Augustus-Gärten – am Ende kehrst du glücklich und mit salziger Brise im Haar zurück.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Geräusch – Boote, die im Marina Grande Hafen aneinanderstoßen, während unsere kleine Gruppe unseren Guide Marco suchte. Er winkte schon, grinste, als würde er uns ewig kennen. Die Luft roch nach Sonnencreme und Kaffee. Wir quetschten uns in einen Shuttle, und Marco erzählte, wie hektisch die Morgen auf Capri starten, aber sobald man den Hafen verlässt, wird es ruhiger. Er hatte recht. Als wir die Blaue Grotte erreichten (oder es zumindest versuchten – die Wellen waren an dem Morgen ziemlich wild), hatte ich mein Handy schon fast vergessen.
Zur Blauen Grotte: Wir kamen wegen der See nicht hinein (das passiert wohl öfter), aber stattdessen umrundeten wir die Insel mit dem Boot. An manchen Stellen schimmerte das Wasser in einem fast elektrischen Blau, und als wir unter den Faraglioni-Felsen hindurchfuhren, hörte ich jemanden an Bord schlucken – vielleicht war ich das. Marco zeigte auf eine Villa, in der früher ein alter Filmstar Zuflucht suchte. Ich genoss einfach den Sprühnebel auf meinem Arm und lauschte dem leisen italienischen Gesang des Skippers – nicht alle Worte verstand ich.
Anacapri wirkte ruhiger, fast verschlafen im Vergleich zu Capri Stadt. Wir schlenderten durch enge Gassen, gesäumt von Zitronenbäumen und weiß getünchten Mauern, und ich probierte einen winzigen Espresso, der mich fast umgehauen hätte. Eine ältere Dame verkaufte handgemachte Sandalen und zwinkerte mir zu, als ich unschlüssig bei den Größen war. Der Sessellift zum Monte Solaro ratterte mehr als erwartet, aber wow – die Aussicht oben ließ mir das Herz vor Freude schneller schlagen. Man sah Neapel im Dunst und den Vesuv, der majestätisch über allem thronte.
In der Piazzetta von Capri hatten wir freie Zeit – ehrlich gesagt, Leute beobachten macht dort schon die halbe Freude aus – und dann schlenderten wir durch die Augustus-Gärten mit ihren gepflegten Blumenbeeten und den spektakulären Klippenblicken. Ich denke noch oft an den schattigen Platz unter einer Palme, wo ich fünf Minuten einfach nur saß und nichts tat. Auf dem Rückweg zum Marina Grande Hafen fragte Marco nach unserem Lieblingsmoment; niemand antwortete sofort – das sagt wohl alles.
Ja, der Eintritt ist inklusive, sofern die Wetterbedingungen die Einfahrt erlauben; sonst gibt es eine schöne Bootstour rund um Capri.
Ja, dein Guide erwartet dich am Marina Grande Hafen für einen entspannten Start und Abschluss der Tour.
Die Fahrt vom Anacapri bis zum Gipfel des Monte Solaro dauert etwa 12 Minuten pro Strecke.
Nein, Mahlzeiten sind nicht enthalten; du hast aber Zeit, in Anacapri oder Capri Stadt ganz entspannt selbst zu essen.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen und können auf den meisten Strecken mit Kinderwagen oder Buggy mitkommen.
Wenn die Grotte geschlossen ist, gibt es stattdessen eine gemeinsame Bootstour entlang der Küste von Capri – ebenfalls mit tollen Ausblicken.
Ja, in der Nähe des Marina Grande Hafens gibt es öffentliche Verkehrsmittel, falls du unabhängig anreist.
Dein Tag beinhaltet den Shuttlebus quer über die Insel Capri, Eintritt und Ruderboot zur Blauen Grotte (oder eine gemeinsame Bootstour bei rauer See), Abholung und Rückfahrt direkt am Marina Grande Hafen, dazu einen zertifizierten lokalen Guide, der jede Abkürzung in Anacapri und Capri Stadt kennt – und viel Zeit, die Insel auf eigene Faust zu entdecken, bevor du mit salzigem Haar und glücklichem Herzen zurückkehrst.
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