Du steigst in Lipari in ein Schnellboot ein, begleitet von einem lokalen Guide, der alles auf Italienisch oder Deutsch erklärt (und manchmal auf Englisch, wenn du Glück hast). Längere Stopps auf beiden Inseln geben dir Zeit zum Erkunden oder für einen Snack. Die Fahrt ist angenehm, rollstuhlgerecht und du spürst den Wind, genießt sizilianische Granita und den Blick auf den Vulkanrauch von Stromboli – einfach, aber unvergesslich.
Fast hätte ich das Schild mit der Ausstiegsgebühr im Hafen von Lipari übersehen – 5 € in bar, direkt vor dem Einsteigen zu zahlen. Es gab ein kleines Durcheinander, als alle ihre Münzen und Tickets sortierten, aber ehrlich gesagt machte das die Sache irgendwie greifbarer. Unser Boot sah aus wie neu, dieser frische Fiberglas-Geruch mischte sich mit der salzigen Meeresluft. Die Crew begrüßte uns mit dem typischen, schnellen sizilianischen Nicken – nicht unfreundlich, eher beschäftigt – das mochte ich. Wir suchten uns Plätze am Fenster und sahen, wie das Hafenamt langsam hinter uns verschwand.
Die Fahrt war viel ruhiger als erwartet. Schnell genug, dass einem beim Herauslehnen die Gischt ins Gesicht spritzte (ich hab’s ausprobiert), aber nicht so schnell, dass man etwas verpasst. Unsere Reiseleiterin wechselte mühelos zwischen Italienisch und Deutsch – und als sie mein fragendes Gesicht bei den Vulkan-Infos bemerkte, versuchte sie sogar ein bisschen Englisch. Wie man „strombolianische Eruption“ richtig sagt, weiß ich trotzdem noch nicht. Die Inseln tauchten langsam aus dem Dunst auf: zuerst Lipari, dann in der Ferne die klassische Kegelform von Stromboli, aus der Rauch wie von einem verlorenen Lagerfeuer aufstieg.
Auf Stromboli hatten wir mehr Zeit als gedacht – lang genug, um an einem kleinen Kiosk am Steg eine Granita zu holen (die Zitronen-Variante weckt dich garantiert auf). Es war ruhiger, als ich es mir vorgestellt hatte; nur Zirpen der Zikaden und entferntes Stimmengewirr von Einheimischen, die Kisten ausluden. Es gibt diesen Moment, wenn man aufs Meer zurückblickt und realisiert, wie weit man in nur ein paar Stunden gekommen ist. Auf der Rückfahrt wurde es ruhiger an Bord, vielleicht waren alle müde oder einfach voll von Sonne und Salz. Dieses Bild von Stromboli, das langsam in der Dämmerung verschwindet, bleibt einem im Kopf.
Sie beträgt 5 € pro Person und wird vor dem Einsteigen am Hafen bezahlt.
Die Erklärungen sind immer auf Italienisch und Deutsch; andere Sprachen sind auf Anfrage möglich.
Ja, das Boot ist barrierefrei und rollstuhlgerecht.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen oder Buggy mitfahren.
Ja, an Bord ist immer ein Guide, der Erklärungen gibt.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour erlaubt.
Ja, in der Nähe des Hafens gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Das Schnellboot ermöglicht längere Stopps auf Lipari und Stromboli als Standardboote.
Dein Tag beinhaltet den schnellen Bootstransfer zwischen Lipari und Stromboli mit bequemen Sitzplätzen, Erklärungen von einem Guide an Bord auf Italienisch oder Deutsch (andere Sprachen auf Anfrage), Barrierefreiheit für Rollstühle und Kinderwagen sowie viel Zeit, jede Insel in Ruhe zu entdecken, bevor es zurück zum Hafen geht.
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