Erkunde Materas verwinkelte Sassi mit einer lokalen Führerin, die dir jahrhundertealte Geschichten erzählt. Tritt ein in ein kühles Höhlenhaus, genieße den Panoramablick vom Domplatz und entdecke Details, die man allein leicht übersieht. Inklusive Eintritt zur Felsenkirche, Karte, Funkgerät bei Bedarf und Rabatte für lokale Spezialitäten.
Schon mal darüber nachgedacht, wie es sich anfühlt, durch Straßen zu schlendern, die direkt aus dem Fels gehauen sind? Ich ehrlich gesagt nicht – bis wir diese Sassi-Tour in Matera gemacht haben. Unsere Führerin Carmela erwartete uns am Piazza Vittorio Veneto, winkte mit ihrem Funkgerät und scherzte gleich, wie leicht man sich hier verlaufen kann (kein Witz). Die Luft war kühl und leicht staubig, und das Erste, was mir auffiel, war das Echo unserer Schritte an den hellen Steinwänden. Irgendwie ist es hier fast zu still für eine Stadt. Man könnte fast die Gedanken der Menschen hören – oder das war wohl nur ich, die sich das Leben hier vor Jahrhunderten vorstellte.
Carmela führte uns durch enge Gassen, die sich so verwinkelt und abfallend wanden, dass mein Handy mit der Karte kaum hinterherkam. An einem kleinen Torbogen blieb sie stehen: „Links der Sasso Caveoso, rechts der Sasso Barisano“, sagte sie – ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht, welcher welcher ist. Dann gingen wir in ein Höhlenhaus – die Luft darin war kühler und roch leicht nach altem Brot und Kalkstein. Tonkrüge standen auf Regalen, ein Eisenbettgestell war zu sehen – sie erzählte, wie Familien hier bis vor gar nicht so langer Zeit gelebt haben. Da wurde mir klar, wie anders der Alltag gewesen sein muss, wenn man in Steinwänden aufwacht statt in modernen Wänden.
Der Blick vom Domplatz raubte mir fast den Atem (ich wollte gerade etwas über die Höhlen fragen, vergaß es aber einfach). Die Sassi breiten sich den Hang hinunter aus, ein wildes Durcheinander aus Dächern und Schornsteinen – kaum zu glauben, dass das alles von Hand gebaut wurde. Irgendwann zeigte Carmela auf eine kleine Bäckerei, wo sie ihre Focaccia holt („die beste in Matera“, schwört sie), und ein alter Mann draußen nickte, als hätte er das schon oft gehört. Am Piazzetta Pascoli endete unsere Tour, wo das späte Nachmittagslicht alles für ein paar Minuten in goldenes Licht tauchte. Diese Farbe geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber mit etwa 2-3 Stunden ähnlich wie bei vergleichbaren Touren zu rechnen.
Ja, der Besuch eines typischen Höhlenhauses oder einer Felsenkirche ist im Preis enthalten.
Ja, Haustiere sind erlaubt, sollten aber bei Bedarf einen Maulkorb tragen.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, und Kindertragen können ausgeliehen werden.
Treffpunkt ist in der Nähe der zentralen historischen Plätze wie dem Piazza Vittorio Veneto.
Nein, bei der Agentur gibt es keine Toiletten – plane das am besten vorher ein.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe.
Es wird maximal 5 Minuten gewartet; danach ist eine Teilnahme nicht mehr möglich und es gibt keine Rückerstattung.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt in ein traditionelles Höhlenhaus oder eine Felsenkirche in den Sassi von Matera, eine Führung durch eine erfahrene lokale Begleitung (mit Funkgerät bei Bedarf) sowie eine Karte der Umgebung. Außerdem bekommst du einen Rabattgutschein für typische Produkte oder Souvenirs an den städtischen Info-Punkten – ein perfekter Anreiz, nach der Tour noch etwas zu verweilen.
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