Mit dem Schlauchboot durch die UNESCO-geschützten Tiberius-Schluchten Siziliens, geführt von einem lokalen Experten, der jedes Nest und Fossil kennt. Berühre uralte Steine, entdecke wilde Vögel über dir und wandere am Fluss Pollina entlang – mit gelegentlichen Bademöglichkeiten je nach Wetter. Inklusive kompletter Sicherheitsausrüstung und spannenden Geschichten abseits der Touristenpfade.
Es ist schon verrückt: Noch schwitzt man im Auto, kurvt die engen sizilianischen Straßen hoch, und plötzlich steht man am Rand dieser kühlen, schattigen Schlucht. Von außen sahen die Tiberius-Schluchten eher unscheinbar aus – nur Felsen und ein paar knorrige Bäume. Doch als wir unseren Guide trafen (Salvatore, der ständig den Vögeln nachrief), fühlte sich alles anders an. Ich roch feuchten Stein und etwas Grünes, fast minzig. Wir bekamen Helme und Schwimmwesten, was mich zum Schmunzeln brachte, denn der Fluss wirkte ziemlich ruhig. Aber man weiß ja nie.
Die Fahrt im Schlauchboot war langsamer als gedacht – Salvatore nahm sich Zeit, uns winzige Nester in den Felswänden zu zeigen. Eines nannte er „U miricu“ und versuchte, es auf Sizilianisch zu erklären; ich verstand vielleicht die Hälfte, aber es brachte uns alle zum Lächeln. Direkt im Gestein lagen uralte Schneckenfossilien, angeblich 120 Millionen Jahre alt. Es ist schon eigenartig, so etwas Antikes zu berühren, während Libellen um deinen Kopf summen. An einer Stelle zeigte er uns einen Felsen, der früher ein geheimer Durchgang für Räuber war – er zwinkerte dabei, also steckt wohl noch ein bisschen Geheimnis in der Schlucht.
Nachdem wir durch den engsten Teil der Schlucht gepaddelt waren (das Licht spielt hier verrückt, reflektiert auf dem Wasser und lässt alles glitzern), legten wir an einem Sandufer an, um am Fluss Pollina entlang zu laufen. Je nach Jahreszeit, erzählte Salvatore, geht’s flussaufwärts zu kleinen Badeseen oder flussabwärts in die Wildnis. Über uns blitzten Bienenfresser in Blau und Gold vorbei, und ich schwöre, ich hörte eine Eule, obwohl es Mittag war. Meine Schuhe wurden nass, aber ehrlich gesagt war mir das dann egal.
Ich denke immer noch an diese Stille zwischen den Vogelrufen – wie trotz der anderen Menschen eine Art uralte Ruhe herrschte. Der ganze Tag fühlte sich an, als würde man aus der normalen Zeit heraustreten. Wenn du in der Nähe von Castelbuono oder Finale di Pollina bist, darfst du diese Tour nicht verpassen – allein schon für den Moment, wenn du unter Felsen gleitest, die älter sind als jede Erinnerung.
Verlasse die A20 bei Castelbuono, folge den Schildern nach Finale di Pollina, dann weiter auf der SP52 Richtung San Mauro Castelverde. Biege an der Kreuzung Borrello rechts auf die SP60 ab und fahre 1,5 km bis zur Tiberius-Kreuzung; dort den Schildern zur Raststätte folgen, wo die Tour startet.
Ja, je nach Saison und Wasserstand führt der Guide euch manchmal flussaufwärts zu kleinen Seen, in denen man baden kann.
Babys sind erlaubt, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, aber nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Du kannst Bienenfresser, Steinadler, Eulen, Krabben, Aale, Frösche, Libellen und mehr entdecken.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; Treffpunkt ist die ausgestattete Raststätte nahe der Tiberius-Kreuzung mit Infotafel.
Im Preis enthalten sind das Schlauchboot sowie Helm, Hygienekappe und Schwimmweste für jeden Teilnehmer.
Wegen unebenem Gelände und dem Einsteigen ins Boot ist die Tour nicht für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet.
Ja, Assistenztiere sind laut Angaben erlaubt.
Dein Tag umfasst eine geführte Tour mit kompletter Ausrüstung: Schlauchbootfahrt durch die UNESCO-Schluchten, dazu Helm, Hygienekappe und Schwimmweste, die dir dein Guide vor der Wanderung am Fluss Pollina gibt – bring nur Abenteuerlust (und vielleicht trockene Socken) mit.
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