Erkunde Tokyos verwinkelte Gassen mit einem lokalen Guide, koste traditionelle Süßigkeiten wie Sakuramochi und fahre bei Glück unter blühenden Kirschbäumen hindurch. Halte an Schreinen mit winkenden Katzen, genieße den Blick auf den Skytree und erlebe kleine Begegnungen mit Einheimischen, die lange in Erinnerung bleiben.
Ich hatte keine genaue Vorstellung, was uns erwartet, als wir in Hikifune losgeradelt sind – für mich war Tokio immer dieses endlose Neon- und Geräuschmeer. Doch plötzlich glitten wir durch enge Hinterhöfe, wo Wäsche über unseren Köpfen flatterte und der Duft von gegrilltem Fisch aus offenen Fenstern wehte. Unsere Guide Yuki erzählte ganz entspannt kleine Geschichten über das Viertel – zum Beispiel, dass die Ecke schon seit der Edo-Zeit Sakuramochi verkauft. Dort hielten wir an und probierten die süße Reiskuchen-Spezialität, eingewickelt in ein salziges Kirschblatt, das an meinen Fingern klebte. Ich versuchte „arigatou“ zu sagen, klang aber wohl ziemlich ausländisch. Aber das schien niemanden zu stören.
Es gab eine Stelle, wo wir unter einem Tunnel aus Kirschblüten fuhren (es war Ende März), und rosa Blütenblätter in unsere Haare und Speichen segelten. Ein Blättchen musste ich sogar von der Nase wischen – Yuki lachte nur und meinte, das bringt Glück. Am Imado-Schrein zeigte sie uns die vielen winkenden Katzen, die dort wie wartend aufgereiht standen. Sie erklärte, die linke Pfote lockt Kunden, die rechte bringt Geld – ich versuchte die Geste nachzumachen und erntete ein paar Kicherer von einer älteren Dame, die gerade Laub fegte.
Wir radelten am Ryogoku Sumo-Stadion vorbei (es ist größer als es auf Fotos wirkt) und dann durch Einkaufspassagen, wo Einheimische mit ihren Einkäufen vorbeischlenderten. Die Stadt fühlte sich vom Fahrradsattel aus anders an – irgendwie ruhiger, aber lebendiger? Als wir schließlich unter dem Tokyo Skytree standen, musste ich den Kopf so weit in den Nacken legen, dass ich fast das Gleichgewicht verlor. Danach schlenderten wir durch einen Garten, der nach Kiefernnadeln und feuchter Erde roch; an diese Ruhe denke ich oft zurück, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Ja, die Tour fährt entspannt und meist auf flachem Terrain mit vielen Pausen.
Ja, alle Teilnehmer bekommen Klappräder und Helme gestellt.
Ja, unterwegs gibt es traditionelle japanische Süßigkeiten und Snacks aus lokalen Läden.
Die Tour beginnt in Hikifune, ganz in der Nähe von Asakusa und dem Tokyo Skytree.
Ja, ein Tandem steht zur Verfügung, wenn du mindestens drei Tage vorher Bescheid gibst.
Ihr fahrt am Senso-ji Tempel, Imado-Schrein, Kokugikan Sumo-Stadion & Museum sowie dem Tokyo Skytree vorbei.
Nein, der Treffpunkt ist direkt in Hikifune, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten.
Bequeme Kleidung zum Radfahren ist ideal; Wasserflaschen werden gestellt, aber bring gern noch eigenes Wasser mit.
Im Preis enthalten sind ein Klapprad (oder auf Wunsch ein Tandem), Helm, Wasserflasche für die Fahrt sowie traditionelle Süßigkeiten und Snacks aus lokalen Läden – alles begleitet von einem sympathischen Guide, der euch entspannt durch die Tour führt.
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