Du startest früh in Amman mit privater Abholung und fährst über die Wüstenstraße nach Petra. Ein lokaler Guide begleitet dich durch den verwinkelten Siq bis zum Schatzhaus und den Königsgräbern, bevor du Zeit zum eigenen Entdecken bekommst. Inklusive Wasserflasche, WLAN im Fahrzeug und sympathischen Begleitern – plus diesem Moment, wenn die alten Steine plötzlich lebendig wirken.
Wir sind kurz nach Sonnenaufgang aus Amman losgefahren – ich war noch halb verschlafen, hielt meinen Kaffee fest und sah zu, wie die Stadt langsam in der endlosen beigefarbenen Weite der Wüstenstraße verschwand. Unser Fahrer Khaled hatte diese entspannte Art, auf Details hinzuweisen, die man sonst übersehen würde: Ein Hirte, der uns mit seinem Stock zuwinkte, das Licht, das die Felsen in Szene setzte. Die Fahrt nach Petra dauert etwa drei Stunden, aber ehrlich gesagt kam es mir nicht so lang vor. Vielleicht lag es an der Vorfreude – oder daran, dass ich von Khaleds Playlist abgelenkt war (erst arabischer Pop, dann plötzlich ABBA?).
Am Eingang von Petra erwartete uns sofort unsere lokale Führerin Salma. Sie reichte mir eine Flasche Wasser und lächelte, als ich versuchte „Qasr Al Bint“ auszusprechen (das klang eher nach Kauderwelsch). Der Spaziergang durch den Siq fühlte sich an wie ein Schritt in eine andere Welt – kühler Schatten, Wände in Rosa- und Orangetönen, diese besondere Stille, nur unterbrochen von entfernten Stimmen, die von den Steinen widerhallen. Salma zeigte uns Formen in den Felsen („Siehst du den Elefanten da?“), und als wir um die letzte Ecke bogen und das Schatzhaus vor uns auftauchte… stand ich einfach nur da. Die Farben verändern sich, wenn Wolken vorbeiziehen; es scheint fast zu leuchten.
Nachdem Salma sich bei Qasr Al Bint verabschiedet hatte (sie empfahl, am Schatzhaus Kardamomtee zu probieren), bin ich noch eine Weile alleine durch Petra geschlendert. Allein auf diesen uralten Pfaden zu laufen, hat etwas Besonderes – man hört fremde Sprachen, riecht Staub und Gewürze in der Luft. Meine Beine waren müde, aber ich wollte noch nicht gehen. Irgendwann fand ich zurück zum Haupteingang, wo Khaled mit kaltem Wasser und WLAN auf mich wartete (ein echter Segen). Die Rückfahrt nach Amman war irgendwie ruhiger – vielleicht haben die anderen geschlafen, oder wir haben alle an diese rosaroten Steine gedacht. Dieses erste Bild vom Schatzhaus kommt mir immer wieder in den Sinn; es überrascht einen jedes Mal aufs Neue.
Die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 2,5 bis 3 Stunden pro Strecke.
Ja, die Abholung von deinem Hotel oder deiner Unterkunft in Amman ist im Preis enthalten.
Im Schnitt verbringst du rund 5 Stunden in Petra, die Zeit kannst du aber flexibel gestalten.
Ja, du hast einen privaten englischsprachigen Guide in Petra für etwa 2 Stunden.
Nein, Mahlzeiten sind nicht enthalten, aber es gibt Restaurants im und am Haupteingang von Petra.
Bequeme Schuhe und Sonnenschutz sind empfehlenswert, da die Wege uneben sind und die Sonne stark scheint.
Wegen der unebenen Wege ist die Tour nicht für Rollstuhlfahrer oder Personen mit Gehbehinderung geeignet.
Im privaten Fahrzeug bekommst du kostenlos Wasserflaschen und WLAN während der Fahrt.
Dein Tag beinhaltet den privaten Hin- und Rücktransfer in einem klimatisierten Fahrzeug mit englischsprachigem Fahrer von jedem Hotel oder jeder Unterkunft in Amman, Eintritt in den Petra Archäologiepark mit einer zweistündigen Führung durch einen lokalen Experten vom Haupteingang bis zum Qasr Al Bint, anschließend freie Zeit zum Erkunden, kostenlose Wasserflaschen, WLAN während der Transfers sowie Tee oder Kaffee am Schatzhaus vor der Rückfahrt am späten Nachmittag.
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