Erlebe, wie du rohe Lotusfasern in die Hand nimmst, sechs traditionelle Khmer-Handwerke unter Anleitung lokaler Künstler ausprobierst und dann mit dem Boot durch die blühenden Lotusfelder von Siem Reap gleitest. Genieße frischen Lotus-Tee mit Keksen, während dein Bootsführer Blumen für dich bindet – und nimm handgemachte Souvenirs sowie unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause.
Als erstes nahm ich den dezenten, erdigen Duft nasser Stängel wahr – fast süßlich, aber nicht ganz. Unsere Guide Sreyneang reichte mir einen Lotus-Stängel und zeigte, wie man die unglaublich feinen Fasern herauszieht. Anfangs war ich unbeholfen (sie lächelte und meinte, das geht jedem so), doch bald hatte ich den Dreh raus. Überall herrschte konzentrierte Ruhe – nur das Summen der Spinnräder und leise Khmer-Stimmen waren zu hören. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so unbeholfen und gleichzeitig so stolz fühlen würde, als mein erstes Garn tatsächlich hielt.
Wir wanderten von Tisch zu Tisch – stellten Papier aus den übrig gebliebenen Stängeln her, fädelten Perlen aus getrockneten Lotus-Samen auf, rollten sogar Räucherstäbchen, die meine Finger klebrig und angenehm duftend zurückließen. Es hat etwas Besonderes, von Frauen unterrichtet zu werden, die das seit Jahren machen; sie hetzen nicht und nehmen es gelassen, wenn mal etwas schiefgeht. Einmal lachte Li, als ich versuchte, „kâmpŭchéa“ richtig auszusprechen – ich hab’s wohl total verhauen. Aber sie nickte nur freundlich und korrigierte mich sanft. Die sechs Workshops fühlten sich an wie kleine Einblicke ins echte kambodschanische Alltagsleben, nicht nur wie eine Touristen-Show.
Der letzte Teil war mein Highlight: Wir stiegen in ein Holzboot und ließen uns langsam durch die Lotusfelder vor den Toren Siem Reaps treiben. Alles wurde still, nur das Wasser plätscherte gegen den Bootsrumpf, während unser Bootsführer leise vor sich hin summte. Er pflückte ein paar rosafarbene Blüten direkt vom Wasser und zauberte daraus mit bloßen Händen einen kleinen Strauß – ohne Schere oder Hilfsmittel. Dazu genossen wir Lotus-Tee (überraschend blumig) und Kekse, während die Sonne langsam über dem Wasser versank. Dieses Bild – wie weich alles im Abendlicht wirkte – geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden, inklusive aller Workshops und der Bootsfahrt.
Ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; der Transport erfolgt mit dem Minivan zur Farm.
Du stellst Papier aus Stängeln her, spannst Fasern zu Garn, fertigt Schmuck aus Samen, bereitest Räucherstäbchen, dekorierst einen Seidenschal mit Pflanzen und gravierst ein Lotus-Symbol auf veganes Leder.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt während der Tour Lotus-Tee und Kekse kostenlos.
Ja, sie ist ideal für Familien, Bastelfans und Kulturinteressierte jeden Alters.
Die Gruppen sind klein, sodass jeder persönliche Betreuung von erfahrenen Kunsthandwerkern bekommt.
Ja, sie wird von einem sozialen Unternehmen betrieben, das seit 2003 ländliche kambodschanische Frauen stärkt.
Ja, du darfst alle sechs handgefertigten Souvenirs aus den Workshops mit nach Hause nehmen.
Dein Tag umfasst den Minivan-Transport zur Lotus-Seidenfarm nahe Siem Reap, alle sechs praktischen Workshops mit lokalen Künstlern, eine ruhige 30-minütige Bootsfahrt durch blühende Lotusfelder, bei der dein Bootsführer frische Blumensträuße bindet, sowie kostenlosen Lotus-Tee und Kekse – und natürlich deine selbstgemachten Souvenirs zum Mitnehmen.
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