Starte im Herzen von Vancouver mit Einheimischen, die sich auskennen, und koste dich durch vier Fraser Valley Weingüter – mit vielen Geschichten unterwegs. Frische BC-Weine, entspanntes Mittagessen zwischen den Reben und diese kleinen Momente – Lachen über Käse oder Sonnenlicht im Glas –, die noch lange nachwirken.
Wir starteten am Yaletown Roundhouse mit dieser halb verschlafenen Vorfreude, die man an einem Samstag hat – wenn die Stadt noch langsam wach wird. Im Bus herrschte schon reges Gespräch darüber, welche Weingüter wir wohl besuchen würden. Unser Guide Mark, ein waschechter Vancouveraner, plauderte ganz entspannt über die Mikroklimata im Tal, als wäre es der neueste Klatsch. Er zeigte auf die tiefer hängenden Wolken über Surrey, als wir den Fluss überquerten, und ich schwöre, man konnte schon diesen erdigen Duft in der Luft riechen – oder vielleicht spielte mir meine Fantasie einen Streich.
Der erste Halt war ein familiengeführtes Weingut, von dem ich vorher noch nie gehört hatte (und wahrscheinlich den Namen falsch aussprach). Ihr Pinot Gris schmeckte nach frischen Äpfeln und Sonnenstrahlen. Der Hund des Besitzers kam neugierig vorbei und schnüffelte an unseren Schuhen – scheinbar gehört er zur „Begrüßungskommission“. Mark erklärte, warum Fraser Valley Weine leichter sind als die aus dem Okanagan; irgendwas mit Meeresbrisen und weicherem Boden. Dass ich mich mal für die Säure im Wein interessieren würde, hätte ich nicht gedacht – aber am Ende der Verkostung war ich tatsächlich fasziniert.
Mittagessen gab es beim dritten Weingut – ein rustikaler Holztisch direkt zwischen den Reben, darauf eine Charcuterie-Platte, die fast zu schön zum Essen war. Jemand bat um mehr Käse, und niemand guckte komisch. Wir saßen viel länger als geplant, naschten Oliven und beobachteten, wie die Wolken über die Felder zogen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell Fremde nach ein paar Gläsern anfangen, Geschichten auszutauschen; ein Mann erzählte, dass seine Oma in Italien barfuß Trauben zertrat – was alle zum Lachen brachte (und mich wünschte, ich hätte bessere Schuhe dabei gehabt).
Der letzte Stopp war ruhiger, fast verträumt – wir nippten an Rosé, während drinnen jemand alten Jazz spielte. Ich lehnte mich draußen an ein Fass und spürte, wie die Sonne endlich richtig durchbrach. So einen Tag im Fraser Valley ausklingen zu lassen, macht es schwer, gleich wieder in den Vancouver-Verkehr zurückzukehren.
Die Tour beginnt an der Yaletown Roundhouse Skytrain Station in Vancouver.
Bei der Tour verkostest du vier verschiedene Weingüter im Fraser Valley.
Ja, ein leichtes Mittagessen mit einer Charcuterie-Platte ist im Preis enthalten.
Nein, die öffentliche Wein-Tour ist nur für Gäste ab 19 Jahren.
Ja, auf Wunsch werden an den Weingütern auch alkoholfreie Getränke angeboten.
Nein, die Abholung erfolgt nur an der Yaletown Roundhouse Skytrain Station.
Assistenzhunde sind erlaubt, der Platz muss aber vorher wegen begrenzter Kapazität bestätigt werden.
Die gesamte Tour dauert etwa 5,5 Stunden inklusive Fahrtzeit.
Dein Tag umfasst die öffentliche Abholung und Rückfahrt nahe Canada Place im Zentrum von Vancouver, geführte Verkostungen auf vier Fraser Valley Weingütern mit lokalen Gastgebern, die ihr Wissen und ihre Geschichten teilen, sowie ein leichtes Mittagessen mit einer Charcuterie-Platte, bevor es gemeinsam zurück in die Stadt geht.
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