Von Vancouver durch die Weinberge des Okanagan Valley nach Revelstoke, dann zu den blauen Seen von Lake Louise und den lebhaften Straßen von Banff – begleitet von einem lokalen Guide. Wandere an Gletscherseen, probiere Wein und spüre die Bergluft, bevor du mit vielen neuen Eindrücken nach Vancouver zurückkehrst.
Wir starteten kurz nach Sonnenaufgang in Vancouver, noch halb verschlafen, aber schon lachend darüber, wer seine Sonnenbrille vergessen hatte. Die Busfenster beschlugen, als wir ins Okanagan Valley fuhren – viel trockener als gedacht, fast wie Wüste, mit endlosen Obstplantagen und Weinbergen. Unser Guide Mark, der in Kelowna aufgewachsen ist, reichte kleine Weinproben herum – ich probierte einen Weißwein, der nach grünen Äpfeln roch. Nicht mein Standard, aber ehrlich gesagt schmeckte er nach Sommer. Das Mittagessen war entspannt; wir schlenderten durch die Stadt und teilten Pommes mit einem Paar aus Montreal, das zum ersten Mal Berge sah. In Revelstoke angekommen, waren meine Schuhe staubig und ich roch noch den Wein an den Händen.
Am nächsten Morgen war es kühler – man sah den Atem, als wir rausgingen. Das Frühstück im Hotel war einfach (Toast und Kaffee), aber alle redeten nur vom Lake Louise. Dort angekommen, wirkte das Wasser wirklich unwirklich türkis. Ich setzte mich ans Ufer und beobachtete, wie Leute Fotos machten; ein Junge ließ seine Fäustlinge ins Wasser fallen, und sein Vater angelte sie mit einem Stock heraus. Danach ging’s zum Moraine Lake – viel ruhiger und weniger voll. Das Licht spielte auf den schroffen Gipfeln, sodass ich mein Handy mal ganz vergaß. Am späten Nachmittag kamen wir in Banff an; Mark zeigte uns die Bow Falls und erzählte Geschichten über alte Filmstars im Banff Springs Hotel (vielleicht ein bisschen ausgeschmückt). Zum Abendessen zog ich mir Poutine von einem belebten Laden in der Banff Avenue und sah zu, wie Leute unter Neonlichtern vorbeizogen.
Die Fahrt entlang des Icefields Parkway war kälter als erwartet – Handschuhe wären gut gewesen. Die Gletschertour ist optional, aber die meisten von uns machten mit; auf altem Eis zu stehen fühlt sich seltsam an, es knackt unter den Stiefeln. In Jasper gab’s Abendessen – Elch-Burger für die Mutigen oder Suppe für die Müden – und wir erhaschten einen Blick auf den Mount Robson, der hinter Wolken schüchtern hervorlugte. Die Nacht in Valemount war nach Banff ruhig; sogar die Hotelflure wirkten still.
Der letzte Tag begann entspannt mit Frühstück, bevor wir zu den Spahat Falls fuhren. Man hörte das Wasser schon von weitem – ein tiefes Rauschen, das durch die Kiefern hallte. Auf der Rückfahrt nach Vancouver tauschten alle Fotos und Geschichten aus; jemand verteilte die letzten Snacks vom ersten Tag. Ich dachte immer wieder an die Farbe des Moraine Lake und wie kalt meine Hände auf dem Gletscher waren. Kaum zu glauben, wie viel wir in vier Tagen erlebt haben.
Die Tour dauert 4 Tage und beinhaltet 3 Übernachtungen.
Ja, am ersten Tag gibt es eine Weinprobe im Okanagan Valley.
Ja, Übernachtungen sind in Revelstoke, Banff und Valemount enthalten.
Ja, beide Seen stehen auf dem Programm.
Ein Deluxe-Bus bringt dich an allen vier Tagen sicher ans Ziel.
Frühstück ist täglich im Hotel dabei; je nach Abfahrtsdatum ist auch ein Mittagessen oder eine Weinprobe enthalten.
Ein erfahrener lokaler Guide begleitet dich die ganze Zeit.
Die Tour ist nicht für Kinder unter 7 Jahren geeignet; Teilnehmer unter 16 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Deine Reise umfasst Deluxe-Busfahrten mit Unterhaltung, drei Hotelübernachtungen (darunter im Zentrum von Banff), tägliches Frühstück plus ein Mittagessen oder Weinprobe je nach Abfahrtsdatum, alle Eintrittsgelder und Steuern sowie die Begleitung durch einen freundlichen lokalen Experten.
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