Du radelst durch Roma Norte & Condesa und probierst vier Michelin-empfohlene Tacos plus eine Überraschung, begleitet von Einheimischen, die jede Geschichte hinter den Bissen kennen. Freu dich auf hausgemachte Salsas, Pausen unter Jacaranda-Bäumen und eine echte Nachbarschafts-michelada – satt, aber mit Lust auf mehr.
Das Erste, was mir auffiel, war der Duft – warme Tortillas und eine würzige Note, die schon vor dem Losfahren auf den Gehweg zog. Unsere Guide Dani reichte mir einen Helm und grinste, als hätte sie schon geahnt, dass ich mich beim Wort „guisado“ blamieren würde. Sie hatte Recht. Wir starteten in den morgendlichen Trubel von Roma Norte, die Räder klapperten über das Kopfsteinpflaster. Ich schaute immer wieder zu den anderen – manche nervös, andere einfach nur hungrig. Es war ein seltsames Gefühl von Zusammengehörigkeit, weil wir alle gleich ordentlich zulangen würden.
Die erste Taquería sah ganz anders aus als die schicken Läden zu Hause – nur ein paar Plastikhocker und eine Frau, die den Eintopf routiniert in die Tortillas schöpfte, als würde sie das schon ewig machen. Dani erklärte, dass diese Tacos de guisado quasi hausgemachtes Essen sind, das man mit einer Hand essen kann. Die Salsa brannte angenehm auf der Zunge. Jemand fragte, ob alle Tacos in Mexiko-Stadt so chaotisch seien; die Köchin lachte nur und zuckte mit den Schultern. Ich mochte sie sofort.
In Condesa machten wir Halt für das, was Dani „feinere“ Tacos nannte – ehrlich gesagt verstand ich erst beim Reinbeißen, was das heißen sollte. Die Tortilla war viel weicher als alle, die ich je gegessen hatte, fast süßlich. Es ist verrückt, wie so etwas Einfaches von Ort zu Ort so unterschiedlich schmecken kann. Im Parque México legten wir eine Pause unter blühenden Jacaranda-Bäumen ein (überall lila Blütenblätter), lauschten Straßenmusikern und Kindern, die Tauben jagten. Für einen Moment fühlte es sich an, als würden wir hier wohnen.
Ich verlor den Überblick, wie oft jemand „nur noch einen“ sagte, während wir uns durch adobo-getränkten al pastor und dann etwas ganz Neues aus Nordmexiko probierten – knuspriger und irgendwie rauchiger. Beim letzten Stopp zwinkerte Dani und meinte, dieser Taco sei zwar noch nicht Michelin-gelistet, sollte es aber unbedingt sein. Sie hatte Recht, das war mein Favorit des Tages. Zurück im Food Hood Tours Laden stießen wir mit micheladas an (salziger Rand, erfrischend sauer und kalt), tauschten Tipps zum Verkehr in CDMX und zu den besten Orten für späte Churros aus. Ehrlich gesagt denke ich manchmal noch nachts an diesen letzten Taco, wenn der Hunger kommt.
Die Tour umfasst vier Michelin-empfohlene Taquerías plus einen fünften Überraschungsstopp.
Ja, das Mittagessen ist inklusive, ebenso wie Wasser und Softdrinks während der Tour.
Ja, alle Teilnehmer bekommen ein Fahrrad für die Tour gestellt.
Nein, Michelin-Sterne-Taquerías sind wegen langer Wartezeiten und fehlender Reservierungen nicht Teil der Tour.
Das wird nicht explizit erwähnt; am besten direkt bei Food Hood Tours nachfragen.
Ja, es gibt spezielle Kindersitze und Babysitze auf den Fahrrädern, wenn man vorher Bescheid gibt.
Die Tour startet bei Food Hood Tours Mexico in Roma Norte.
Die Route führt durch die Viertel Roma Norte und La Condesa in Mexiko-Stadt.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines Fahrrads (inklusive spezieller Kindersitze bei Bedarf), Stopps bei vier Michelin-empfohlenen Taquerías plus einem Überraschungs-Taco, Wasser und Softdrinks unterwegs, ein Mittagessen mit traditionellen mexikanischen Tacos und hausgemachten Salsas, und endet zurück im Food Hood Tours Laden mit einer typischen Nachbarschafts-michelada – bevor du mit neuen Freunden und Insider-Tipps weiterziehst.
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