In Lucias gemütlichem Zuhause in Mexico City kochst du klassische mexikanische Gerichte, lernst praktische Tipps und Familiengeschichten kennen. Freu dich auf Lacher über falsche Aussprachen, neue Geschmäcker (vielleicht sogar Kaktus) und ein entspanntes Essen mit lokalen Getränken. Mehr als nur ein Kochkurs – es ist wie ein Nachmittag in jemandes Welt eingeladen zu sein.
„Pass auf, dass die Bohnen nicht anbrennen!“ rief Lucia lachend aus ihrer Küche zu mir rüber. Ich hatte noch den klebrigen Nopal an den Händen – Kaktus hatte ich vorher noch nie gekocht – und war überrascht, wie frisch und fast grasig er roch, überhaupt nicht scharf. Die Küche war voller kleiner Geräusche: das leise Klappern der Holzlöffel, ihr Mann summte etwas aus dem Flur. Wir legten früh los, denn Lucia meinte, die Aromen müssten Zeit haben, „Freunde zu werden“ – worüber wir herzlich lachten. Sie ist Gastronomie-Historikerin, aber vor allem total herzlich und überhaupt nicht einschüchternd.
Ich versuchte, die Albondigas so zu formen, wie sie es vorgemacht hatte – meine sahen eher aus wie schiefe Golfbälle im Vergleich zu ihren. Lucia störte das nicht, sie erzählte einfach eine Geschichte von ihrer Großmutter, die diese Bällchen zu Geburtstagen in Puebla machte. Die Chipotle-Meco-Soße köchelte auf dem Herd und verströmte diesen rauchig-süßen Duft, der meinen Magen knurren ließ – obwohl ich schon gefrühstückt hatte. Einmal versuchte ich, „nogada“ richtig auszusprechen – sie lachte und korrigierte mich ganz sanft. Dazu gab’s Tequila in bunt gemischten Gläsern.
Das Essen fühlte sich an wie ein Treffen mit alten Freunden – obwohl wir uns erst seit einer Stunde kannten. Wir sprachen darüber, wie jede Region in Mexico City ihre eigenen Mole-Geheimnisse hat. Der Flan de Cajeta zum Nachtisch war fast zu süß, aber nach all den würzigen Schichten genau richtig. Ich verließ die Küche mit dem Duft von gerösteten Chilis und Zimt auf der Haut – und das fühlte sich einfach richtig an. Ich denke noch oft an das Licht, das schräg über den Tisch fiel, während wir zusammen aßen – du weißt, was ich meine?
Ja, der Kurs findet in Lucias großzügiger Küche in ihrem Zuhause in Mexico City statt – kein kommerzielles Studio.
Lucia ist Gastronomie-Historikerin und erfahrene Köchin, die traditionelle und moderne mexikanische Rezepte teilt.
Das Menü wechselt je nach Saison, kann Suppen wie Nopalitos oder Fideo, Albondigas in Chipotle-Soße, Chiles en Nogada, Moles, Reisgerichte und traditionelle Desserts enthalten.
Ja, gib deine Wünsche bei der Buchung an, Lucia passt das Menü gern an.
Ja, zum Essen gibt es lokale alkoholische Getränke wie mexikanisches Bier oder Tequila.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, plane aber mehrere Stunden für das Kochen und gemeinsame Essen ein.
Nein, ein Hotel-Transfer wird nicht angeboten, aber die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist gut.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen können mitgebracht werden.
Dein privater Tag beinhaltet eine persönliche mexikanische Kochstunde mit Gastronomie-Historikerin Lucia in ihrem Zuhause in Mexico City, alle Zutaten für ein saisonales Menü, das auf deine Wünsche abgestimmt ist, lokale alkoholische Getränke wie Bier oder Tequila zum Essen, Kaffee oder Tee zum Abschluss – und natürlich viele Geschichten unterwegs.
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