Erkunde die Boka Bay mit einem privaten Boot und einem lokalen Guide, der jede Geschichte kennt – von geheimen U-Boot-Tunneln bei Rose über das Schwimmen im magischen Blau der Lustica-Grotte bis zur Festung Mamula und der Insel Gospa od Škrpjela voller Legenden.
„Das ist kein Felsen, das ist Beton“, lachte unser Skipper, als wir nahe der Küste bei Rose entlangtrieben. Ich blinzelte – er hatte Recht. Der Eingang zum alten U-Boot-Tunnel sah aus wie aus einem Spionagefilm, halb versteckt hinter künstlichen Felsen. Die Wände drinnen waren kalt und hallten, und ich schwöre, man konnte noch den Geruch von altem Motoröl riechen, wenn man tief einatmete. Marko, unser Guide, erzählte uns von jugoslawischen U-Booten, die hier versteckt lagen, und für einen Moment versuchte ich mir vorzustellen, wie es damals klang – wahrscheinlich weniger Möwen, mehr Geheimnisse.
Danach fuhren wir quer über die Bucht von Kotor – der Wind frischte gerade so auf, dass meine Haare wild wehten – in Richtung Mamula-Insel. Die Festung wirkt aus der Nähe riesig, ganz grau und still, nur das Plätschern der Wellen an den Mauern ist zu hören. Marko wurde still, als er von der Nutzung als Gefängnis im Zweiten Weltkrieg sprach. Manche Einheimische meiden den Ort wegen der dunklen Vergangenheit. Es ist schon seltsam, die Festung heute mit Plänen für Luxushotels zu sehen; schwer, nicht an die vielen Geschichten unter den Füßen zu denken.
Die Sonne stand schon hoch, als wir die Blaue Grotte auf der Halbinsel Lustica erreichten. Von außen sah sie unscheinbar aus, doch drinnen leuchtete alles in einem elektrischen Blau von unten – sogar meine Hände schimmerten unter Wasser. Wir sprangen hinein (zuerst eiskalt!) und ließen uns treiben, während wir die Farben an der Höhlendecke bewunderten. Dieses Licht sehe ich manchmal noch vor meinem inneren Auge, wenn ich die Augen schließe.
Letzte Station war Gospa od Škrpjela bei Perast. Die Insel ist winzig, wirkt aber fast heilig; Fischer haben sie Stein für Stein über Jahrhunderte gebaut, nachdem sie eine Ikone angeschwemmt fanden (zumindest erzählt Marko das so). Dort steht eine kleine Kirche mit knarrenden Holzbänken und verblassten Gemälden, dazu ein Museum, falls du mehr über lokale Legenden und seltsame Seefahrersitten erfahren möchtest – kostet 2 Euro extra, lohnt sich aber, wenn du neugierig bist. Wir setzten uns noch eine Weile ans Ufer, die Beine baumelten über dem Wasser, hörten die fernen Motoren und sahen den Möwen beim Kreisen zu.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden.
Hauptstationen sind die U-Boot-Tunnel bei Rose, die Festung Mamula, die Blaue Grotte auf der Halbinsel Lustica, der Panoramablick auf Perast und die Insel Gospa od Škrpjela.
Ja, während der Tour kannst du in der Blauen Grotte schwimmen oder schnorcheln.
Die Kirche auf Gospa od Škrpjela ist kostenlos; das Museum kostet 2 Euro extra pro Person.
Für alle Gäste gibt es Flaschenwasser.
Schnorchelbrillen werden gestellt, aber aus Covid-Gründen empfehlen wir, eigene mitzubringen.
Ja, Babys können mitfahren, müssen aber während der Bootsfahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, Assistenztiere sind an Bord erlaubt.
Die Tour startet in der Bucht von Kotor; genaue Abholorte werden nach der Buchung vereinbart.
Dein Tag beinhaltet Wasserflaschen und Schnorchelbrillen (eigene werden empfohlen), dazu einen lokalen Skipper, der an jeder Station spannende Geschichten erzählt – von geheimen Tunneln bei Rose über das Schwimmen in der Blauen Grotte bis zu Besuchen der Festung Mamula und Gospa od Škrpjela, bevor es zurück durch die Bucht von Kotor geht.
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