Begleite deinen Guide nach Einbruch der Dunkelheit durch Zealandias Wald und suche mit Taschenlampe nach Kiwi und anderen nachtaktiven Tieren. Erkunde vorab die interaktive Ausstellung zur Naturgeschichte Neuseelands, bevor es ins Sanctuary Valley geht. Freu dich auf Lachen, kleine Überraschungen und echte Ruhe, nur unterbrochen von Vogelgesang oder Regentropfen – eine Seite von Wellington, die kaum jemand kennt.
Wir schlichen gerade aus dem Besucherzentrum, als das letzte Licht der Stadt hinter uns verblasste – jemand aus der Gruppe ließ seine Taschenlampe fallen, die laut auf dem Weg klapperte, was alle zum Lachen brachte. Unser Guide Sam, der in Wellington aufgewachsen ist und scheinbar jeden Vogel beim Namen kannte, begann mit einem kurzen Rundgang durch die Ausstellung drinnen. Dort hingen alte Fotos von Wäldern vor der Possum-Invasion – verrückt, wie sehr sich alles verändert hat. Ich roch immer wieder feuchte Erde, selbst drinnen, wahrscheinlich von den nassen Jacken nach dem leichten Nieselregen zuvor.
Draußen wurde es still, auf eine Art, die man nur bemerkt, wenn man genau hinhört. Die Luft fühlte sich schwer und fast klebrig auf der Haut an. Sam zeigte uns eine Tuatara, die unter einem Baumstamm blinzelte – ehrlich gesagt hätte ich sie ohne sein Flüstern und das Winken seiner Hand kaum entdeckt. Das Besondere an der „Zealandia Nachtführung“ ist wirklich, wie anders alles klingt: winzige Geräusche von raschelnden Blättern, entfernte Vogelrufe, die ich so noch nie gehört hatte. Einmal blieben wir alle stehen, weil jemand meinte, einen Kiwi im Farn bewegt zu haben (war dann doch nur der Wind). Aber genau diese Spannung macht den Reiz aus.
Ich versuchte, „kākā“ so auszusprechen wie Sam, habe es aber wohl total verhauen – er grinste trotzdem. Über die Stege im Sanctuary Valley zu laufen fühlte sich fast unwirklich an: Taschenlampenstrahlen tanzten über silberne Farne, alle bewegten sich langsam, um die Tiere nicht zu verscheuchen. Meine Schuhe matschten bei jedem Schritt (hätte dickere Socken anziehen sollen). Einen Kiwi aus der Nähe sahen wir zwar nicht, aber sein Ruf irgendwo in der Dunkelheit blieb mir im Ohr. Manchmal denke ich noch daran, wenn es zuhause zu still ist.
Der geführte Spaziergang dauert etwa 2 Stunden, plus Zeit für die Ausstellung am Anfang.
Nein, der Transport ist nicht enthalten; Taxis ab Wellington Stadtzentrum werden empfohlen.
Man kann kleine gefleckte Kiwis, Tuataras, Kākā-Papageien und andere einheimische nachtaktive Tiere entdecken.
Ja, alle Teilnehmer bekommen Taschenlampen (Flashlights) zur Verfügung gestellt.
Das Mindestalter liegt bei 12 Jahren wegen der Sicherheit und der Bedingungen bei Nacht.
Ja, die Touren laufen bei jedem Wetter – am besten wetterfeste Kleidung und Schichten mitbringen.
Du kannst ein Taxi über dein Hotel buchen oder Wellington Combined Taxis unter (04) 384 44 44 anrufen.
Nein, Essen und Getränke sind nicht inklusive; nur Eintritt und Taschenlampen sind enthalten.
Dein Abend beinhaltet die Ausleihe einer Taschenlampe pro Person sowie den Eintritt zur Ausstellung Zealandia: The Exhibition und ins Sanctuary Valley – alles begleitet von einem erfahrenen lokalen Guide, der dir hilft, die Tiere zu entdecken, bevor du zurück nach Wellington fährst, wann immer du möchtest.
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