Auf ruhigen Waldwegen oberhalb von Innsbruck radelst du mit einem lokalen Guide auf dem eBike – mit Bergblick, Lachpausen in einer Berghütte und echten Momenten der Stille zwischen den Anstiegen. Die Strecke passt sich deinem Tempo an, führt über sichere Schotterwege und ist gespickt mit Geschichten, die du so schnell nicht vergisst.
„Bist du sicher, dass der Akku für den Anstieg reicht?“ grinste unser Guide und tippte kurz auf mein eBike. Ich lachte – halb nervös, halb voller Vorfreude. Gerade hatten wir Innsbruck hinter uns gelassen, die Stadt erwachte im sanften Tiroler Morgenlicht, und die Luft roch schon nach Kiefern und etwas Süßem, das ich nicht ganz einordnen konnte. Der Schotter unter meinen Reifen fühlte sich anders an als Asphalt – lockerer, aber irgendwie stabiler, wenn man sich daran gewöhnt hat. Immer wieder schaute ich zu den Bergen rauf und versuchte, nicht vom Weg abzukommen.
Die Route war flexibel; unser Guide fragte, wie wir es gerne hätten. „Nicht zu wild“, sagte ich (meine Beine sind nicht mehr die von früher), also wählte er eine 30 km Runde mit rund 700 Höhenmetern – gerade so, dass man es spürt, aber nicht den ganzen Tag platt ist. Wir begegneten ein paar Einheimischen in bunten Jacken, die uns kurz zunickten, ohne langsamer zu werden. Dann öffneten sich die Bäume plötzlich und Innsbruck lag winzig unter uns – ehrlich gesagt hatte ich mit diesem Ausblick so früh nicht gerechnet. Die Stille dort oben ist anders; nicht leer, sondern voller fern klingender Kuhglocken und Wind.
Etwa auf halber Strecke hielten wir an einer kleinen Holzhütte, die hoch über allem thronte – ein echtes Bergrestaurant, wo der Wirt unseren Guide beim Namen begrüßte. Die Suppe schmeckte, als käme sie direkt aus dem Garten (vielleicht war es so?), und während meine Hände die Schale wärmten, kühlte mein Shirt vom Fahren langsam ab. Li versuchte mir „Speckknödel“ beizubringen – ich habe es total verhauen und alle zum Lachen gebracht. Diese Pause war fast besser als die Fahrt selbst.
Ich dachte immer wieder daran, wie leicht man auf diesen Waldwegen die Zeit vergisst – mit dem eBike sind Anstiege machbar, auch wenn man kein Profi ist. Klar, überall Schotter, aber nichts Gefährliches oder Rutschiges; einfach entspannt fahren und Pausen machen, wann immer man will. Am Ende rollte ich mit müden Beinen und einem seltsamen Gefühl von Ruhe zurück nach Innsbruck und merkte, dass ich den ganzen Tag kein einziges Mal aufs Handy geschaut hatte. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn’s zuhause mal wieder laut wird.
Die Strecken variieren zwischen 20 und 40 km mit 500 bis 1000 Höhenmetern, je nach Wunsch der Gruppe.
Meist gibt es eine Einkehr in einem traditionellen Bergrestaurant für Mittagessen oder Snacks; das Essen wird separat bezahlt.
eBikes können für 50 € extra gemietet werden; dein Guide organisiert das gerne vorab für dich.
Die gesamte Tour führt über gut gepflegte Schotter-Waldwege – keine Singletrails oder gefährliche Abfahrten.
Eine moderate Fitness ist empfehlenswert; steile Anstiege sind mit eBike leichter, aber etwas Einsatz braucht es trotzdem.
Ein Hoteltransfer ist nicht inklusive, aber die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Treffpunkt ist unkompliziert.
Die Touren sind in kleinen Gruppen und werden individuell nach den Wünschen der Teilnehmer gestaltet; die genaue Teilnehmerzahl variiert.
Aus Sicherheits- und Gesundheitsgründen wird die Tour Schwangeren nicht empfohlen.
Du wirst von einem zertifizierten Mountainbike-Guide begleitet, der jeden Winkel von Innsbrucks Waldwegen kennt. Die Route wird flexibel an dein Tempo und deine Wünsche angepasst. Unterwegs gibt’s eine Pause in einer authentischen Berghütte (Mittagessen nicht inklusive). Wenn du ein eBike brauchst, kann das vorab für 50 € extra organisiert werden.
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